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Das Herz sehen – mit einem einzigen Mausklick

05.09.2005


Neue Siemens-Software syngo Circulation bringt Kardiologen eine optimale Plattform für die Bildbefundung

Siemens Medical Solutions stellte jetzt die neue Software syngo Circulation vor, die für die Befundung im Bereich der Computertomographie (CT) neue Maßstäbe setzen wird. Syngo Circulation ist eine eigens für die kardiologische Auswertung entwickelte Lösung, die schnell und zuverlässig morphologische und funktionelle Analysen und Befunderstellungen mit einer einzigen, intuitiven Software erlaubt. Die Software ist die erste einer neuen Generation von Siemens-Lösungen für den klinischen Arbeitsablauf. Sie liefert dem Kardiologen innerhalb kürzester Zeit wichtige Parameter über den Gesundheitszustand des Patienten.

Syngo Circulation wurde in enger Zusammenarbeit mit führenden Kardiologen entwickelt. Die Software unterstützt einen benutzerfreundlichen Arbeitsablauf, der den Arzt in weniger als zehn Minuten von der automatischen Herzsegmentierung über die Segmentierung der Koronargefäße und Stenosequantifizierung (Häufigkeit der Einengung von Herzkranzgefäßen) bis zur vollautomatischen funktionalen Analyse und Befundung durch die kardiologische Auswertung führt. Ein typischer Arbeitsablauf beginnt mit dem Laden von bis zu 24 Phasen bei höchster Bildauflösung. Mit einem einzigen Klick lässt sich das Herz vom Brustkorb isolieren, so dass eine rasche Bewertung der gesamten Herzanatomie möglich wird. Die Werkzeuge zur vollautomatischen Segmentierung und Stenosequantifizierung sorgen für eine zuverlässige Bewertung von Koronargefäßen und eine optimierte Stentplanung.

Außerdem bietet syngo Circulation verschiedene Werkzeuge für die umfassende funktionelle Analyse. Dazu gehören etwa das so genannte Cine-Display, eine „filmische“ Darstellung der Herzbewegung, um Wandbewegungsdefekte beurteilen zu können. Eine automatische Linksventrikelsegmentierung unterteilt die einzelnen Bereiche in der linken Herzkammer und macht diese sichtbar. Wichtig für Diagnosen am Herzen ist es auch, das Schlagvolumen des Herzens berechnen zu können. Dies macht eine Komponente zur Quantifizierung der Ejektionsfraktion möglich. Messbar werden damit auch das endsystolische Volumen (ESV) – das kleinste Blutvolumen in der linken Herzkammer bei kontrahiertem Zustand – und das enddiastolische Volumen (EDV) – das größte Blutvolumen des Herzens bei erschlafftem Zustand. Ein vermindertes Schlagvolumen kann krankhaft sein und tritt zum Beispiel nach einem Herzinfarkt, nach einer Herzmuskelentzündung oder bei Herzinsuffizienz auf. Sämtliche qualitativen und quantitativen Ergebnisse werden in einem einzigen, vom Benutzer anpassbaren Befund integriert.

„In der kardiovaskulären Bildgebung ist eine korrekte, aber auch schnelle Diagnose von zentraler Bedeutung für die bestmögliche Patientenversorgung. Daher müssen Arbeitsabläufe sehr gut organisiert sein“, so Dr. Bernd Montag, Leiter des Geschäftsbereichs CT bei Siemens Medical Solutions. „Mit syngo Circulation braucht der Arzt Daten nicht länger mehrfach in verschiedene Programme zu laden. Die Software bietet ihm die optimale Plattform, um die Aufnahmen auszuwerten.“

Siemens Medical Solutions (Med) ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen. Der Bereich steht für innovative Produkte und Komplettlösungen sowie für ein umfangreiches Angebot von Dienst- und Beratungsleistungen. Abgedeckt wird das gesamte Spektrum über bildgebende Systeme für Diagnose und Therapie, die Elektromedizin und die Audiologie bis hin zu IT-Lösungen. Mithilfe dieser Lösungen ermöglicht Med seinen Kunden, sichtbare Ergebnisse sowohl im klinischen, als auch im administrativen Bereich zu erzielen – so genannte „Proven Outcomes“. Innovationen aus dem Hause Siemens optimieren Arbeitsabläufe in Kliniken und Praxen und führen zu mehr Effizienz in der Gesundheitsversorgung. Med beschäftigt weltweit rund 31 000 Mitarbeiter und ist in 120 Ländern präsent. Im Geschäftsjahr 2004 (30. September) erzielte Med einen Umsatz von 7,07 Mrd. € sowie einen Auftragseingang von 8,12 Mrd. €. Das Bereichsergebnis betrug 1,05 Mrd. €.

Bianca Braun | Siemens AG
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/medical

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