Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Teamarbeit: Diabetes-Behandlung nach modernstem Standard

20.07.2005


Medizinische Universitätsklinik Heidelberg veranstaltet Fortbildungsveranstaltung für niedergelassene Ärzte, die am "Disease Management Programm" teilnehmen



Wie können Klinik und niedergelassene Ärzte die gemeinsame Betreuung zuckerkranker Patienten optimal gestalten? Am Samstag, dem 23. Juli findet an der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg die erste Diabetes-Fortbildungsveranstaltung für niedergelassene Ärzte der Rhein-Neckar-Region statt, die am so genannten "Disease Management Programm" für Diabetiker teilnehmen. Die Veranstaltung wird von der Stiftung Diabetes Forschung Deutschland unterstützt; es werden rund 300 Teilnehmer erwartet.

... mehr zu:
»Diabetes »Diabetesbehandlung


"Wir werden den aktuellen Stand der Diabetesbehandlung vorstellen und vor allem die Schnittstellen bei der gemeinsamen Behandlung durch Hausarzt, niedergelassenen Facharzt und Universitätsklinik diskutieren", sagt Professor Dr. Peter Nawroth, Ärztlicher Direktor der Abteilung Endokrinologie und Stoffwechsel der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg.

Seit Dezember 2004 nimmt die Diabetes-Ambulanz der Universitätsklinik Heidelberg am Programm "Curaplan", dem "Disease Management Programm" der AOK für Typ 2 Diabetiker, teil. Das bedeutet: AOK-Versicherte mit dieser Diabetes können - nach Überweisung durch ihren eingeschriebenen Hausarzt - innerhalb des strukturierten Therapieprogramms auch in der Diabetes-Ambulanz des Heidelberger Klinikums behandelt werden.

Disease-Management-Programm: Hausarzt und Patient schließen Pakt für langfristige, konsequente Behandlung

"Durch eine konsequente Behandlung des Diabetes können Spätschäden verhindert oder verzögert, schwere Komplikationen vermieden werden", sagt Dr. Michael Morcos, Oberarzt in der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg. Dafür bedarf es jedoch eines Paktes zwischen Arzt und Patient für eine langfristig konsequente Behandlung. Hier setzt das Therapieprogramm an: Hausarzt und Patienten vereinbaren Therapieziele, zum Beispiel konstante Blutdruck- und Blutzuckerwerte, die regelmäßig überprüft werden, insgesamt eine Behandlung, die sich am nationalen Standard der Diabetesbehandlung orientiert.

Der Hausarzt übernimmt die Funktion des Lotsen: Er überweist den Patienten, wenn erforderlich, an andere niedergelassene Fachärzte und Fachambulanzen. Durch die steuernde Funktion können Doppeluntersuchungen vermieden werden. Der Patient erhält einen Ordner, in dem seine persönlichen Krankheitsdaten dokumentiert sind.

Bei der Veranstaltung am Samstag haben niedergelassene Ärzte die Gelegenheit, die neusten Arzneimittelentwicklungen kennen zu lernen und sich über die am Universitätsklinikum laufenden klinischen Studien zur Behandlung des Diabetes zu informieren. Sie erhalten zudem den neu konzipierten "Diabetes Reader Deutschland", der die wissenschaftlich begründeten Leitlinien zur Diabetesbehandlung enthält.

Bei Rückfragen:
Dr. Michael Morcos
Tel: 06221/56 86 05 (Sekretariat)
E-Mail: Michael_Morcos@med.uni-heidelberg.de

Dr. Annette Tuffs | idw
Weitere Informationen:
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/fileadmin/pressestelle/pdf/2.pdf
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse

Weitere Berichte zu: Diabetes Diabetesbehandlung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Verschwindende Äderchen: Diabetes schädigt kleine Blutgefäße am Herz und erhöht das Infarkt-Risiko
23.03.2017 | Technische Universität München

nachricht Ein Knebel für die Anstandsdame führt zu Chaos in Krebszellen
22.03.2017 | Wilhelm Sander-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Besser lernen dank Zink?

23.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Innenraum-Ortung für dynamische Umgebungen

23.03.2017 | Architektur Bauwesen