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Auswirkungen der analen Inkontinenz auf Betroffene - Fragebogenstudie der Universität in Landau

20.07.2005


Anale Inkontinenz ist ein Thema in unserer Gesellschaft, das immer noch sehr stark mit einem Tabu belegt ist, obwohl über 1% der Bevölkerung unter diesem Symptom leiden. Unbestritten ist, dass die Betroffenen Einbußen in ihrer Lebensqualität zu verzeichnen haben. Jedoch ist bislang noch unklar, welche Bereiche davon berührt und wie intensiv die damit verbundenen Einschränkungen erlebt werden. Daher erforscht das Kompetenzzentrum für Gesundheit und Wohlbefinden am Zentrum für empirische pädagogische Forschung (zepf) der Universität Koblenz-Landau unter der Leitung von Privatdozentin Dr. Gabriele Dlugosch diesen Themenbereich und startete jetzt eine bundesweite Befragung.

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Mit der Befragung sollen detaillierte Informationen über Art und Schwere der erlebten Belastungen, die durch die Stuhlinkontinenz verursacht werden, gewonnen werden. Weitere Schwerpunkte liegen auf der Betrachtung der persönlichen Stärken und Bewältigungsstrategien der Betroffenen sowie der Bewertung der in Anspruch genommenen therapeutischen Maßnahmen. Die Ergebnisse werden im Internet veröffentlicht und in Zeitschriften publiziert und sollen das öffentliche Interesse für die Problematik wecken. Mit Hilfe der durch die Befragung ermittelten Daten kann auch der Bedarf an medizinischen und psychosozialen Maßnahmen aufzeigt werden, was dazu beitragen kann, den Therapieerfolg zu optimieren, die psychosoziale Befindlichkeit zu verbessern und die Lebensqualität stuhlinkontinenter Personen zu erhöhen.

Stuhlinkontinente Personen haben die Möglichkeit, an der wissenschaftlichen Untersuchung des zepf teilzunehmen und durch ihre Angaben dazu beizutragen, dass bei der Datenauswertung auf eine genügend große Anzahl von Betroffenen zugegriffen werden kann. Die Datenerhebung ist anonym.


Der Fragebogen ist im Internet unter folgender Adresse aufrufbar: http://www.shvi.de/

Er steht entweder als Download zur Verfügung und kann dann schriftlich ausgefüllt und per Post an das zepf geschickt oder er kann direkt online ausgefüllt werden. Betroffene, die nicht über einen Internetzugang verfügen, können den Fragebogen unter der unten angegebenen Adresse anfordern.

Die Ergebnisse werden nach Beendigung der Studie auf der Homepage des Selbsthilfeverbands Inkontinenz e.V. (http://www.selbsthilfeverband-inkontinenz.org) für alle Interessierte verfügbar sein oder können auf Wunsch auch persönlich zugeschickt werden.

Kontakt:
PD. Dr. Gabriele E. Dlugosch
Zentrum für empirische pädagogische Forschung (zepf)
Universität Koblenz-Landau
Bürgerstr. 23, 76829 Landau
Tel. 06341-906-199
Fax 06341-906-166
Email: dlugosch@zepf.uni-landau.de

Bernd Hegen | idw
Weitere Informationen:
http://www.selbsthilfeverband-inkontinenz.org
http://www.shvi.de/
http://www.zepf.uni-landau.de

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