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26 Prozent weniger Sturzunfälle am Arbeitsplatz durch Präventionskampagne der Berufsgenossenschaften

15.07.2005

Stolpern, Rutschen, Stürzen. Es geschieht täglich und die Gründe dafür sind in den meisten Fällen banal - die Folgen dagegen sind oftmals durchaus schwerwiegend. Im Jahr 2004 registrierten die Berufsgenossenschaften gut 141.000 Arbeitsunfälle durch Stolpern, Rutschen und Stürzen. Eine immer noch hohe Zahl, aber verglichen mit 191.000 Arbeitsunfällen im Jahr 2002 immerhin schon 26 Prozent weniger.

Dieser Rückgang ist das Ergebnis der Präventionskampagne "Aktion: Sicherer Auftritt". Die hohe Zahl der Arbeitsunfälle durch Stolpern, Rutschen und Stürzen veranlasste die Berufsgenossenschaften im Jahr 2003, eine auf zwei Jahre angelegte Kampagne zu starten mit dem Ziel, die Zahl der Unfälle in diesem Bereich deutlich zu senken. Ein Viertel weniger Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle: Dieses Ergebnis belegt den deutlichen Erfolg der Kampagne. Die Berufsgenossenschaften wollen deshalb diese Strategie fortsetzen und in Kampagnen weiter verstärkt auf Informationen und Aufklärung setzen.

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Unfälle durch Stolpern, Rutschen oder Stürzen haben nicht nur Folgen für die Betroffenen, sie haben auch wirtschaftlich eine enorme Bedeutung. Jährlich erleiden circa 4.800 der Betroffenen Dauerschäden mit der Folge einer BG-Rente. Die Kosten für die Berufsgenossenschaften liegen bei etwa 330 Millionen Euro jährlich.

Treppensteigen zum Beispiel ist etwas Alltägliches, die möglichen Gefahren werden jedoch unterschätzt. Hier ereignen sich in den Betrieben allerdings die meisten Unfälle. Die Berufsgenossenschaften empfehlen deshalb beim Hinauf- und Hinabsteigen von Treppen immer den Handlauf zu benutzen, Lasten nicht beidhändig zu transportieren, vorhandene zusätzliche Lichtquellen im Treppenbereich einzuschalten und geeignetes Schuhwerk zu tragen. Auf diese Weise kann jeder selbst dazu beitragen, Treppen jederzeit ohne Gefährdung hinauf- oder hinabzusteigen.

Andreas Baader | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.hvbg.de

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