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Durch Hybridsystem bessere Versorgung von Notfallpatienten

05.07.2005

Angio CT Miyabi kombiniert Angiographie und Computertomographie


Durch die Hybridlösung Angio CT Miyabi wird Schlaganfall- oder Traumapatienten eine präzisere Behandlung ohne Neupositionierung ermöglicht. Das macht den folgenden Eingriff schneller und schonender.



Angio CT Miyabi kombiniert die leistungsstarken Vorzüge des auf Schienen fahrbaren 16-Schicht-Computertomographen Somatom mit der Angiographieeinheit Axiom Artis von Siemens Medical Solutions. Durch diese Hybridlösung wird beispielsweise bei Schlaganfall- oder Traumapatienten eine präzisere Behandlung ohne Neupositionierung des Patienten möglich, was den gesamten Eingriff schneller und schonender macht.

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Das System besteht aus einem auf Schienen montierten 16-Schicht-CT-Scanner vom Typ Somatom Sensation mit einer Ein-Ebenen-Angiographieanlage im Nachbarraum. Bei Bedarf wird der CT-Scanner einfach in den Angiographieraum gefahren, während der Patient in seiner Position auf dem Untersuchungstisch verbleibt. Beide Systeme verwenden den gleichen Untersuchungstisch Koordinat M, der eine verschiebbare DSAPosition (Digitale Subtraktionsangiographie) und eine feststehende CT-Position bietet. Wenn während einer angiographischen Intervention CT-Scans hoher Qualität erforderlich werden, kann man den Patienten sofort mit dem CT-System untersuchen. Dadurch wird eine präzisere Behandlung des Patienten möglich, was den gesamten Eingriff schneller und schonender macht.

Eine weitere wichtige Anwendung besteht in der raschen Schlaganfallbehandlung, denn das CT-System des Miyabi kann eine komplette Gefäßstudie des Gehirns erstellen. Wenn katheterisiert werden muss, befindet sich der Patient bereits auf dem Tisch und das Angiographiesystem kann ohne Zeitverlust heran bewegt werden. Erste Anwender im Stony Brook University Hospital, das zur State University of New York gehört, glauben, dass genau wie Schlaganfallpatienten auch Traumaopfer von der effizienteren Befundung und Behandlung, wie das Miyabi-System sie erlaubt, profitieren werden. „Was wir bisher von diesem System gesehen haben, zeigt, dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile“, sagte Privatdozent Dr. James V. Manzione, Direktor der interventionellen und therapeutischen Neuroradiologie im Stony Brook University Hospital. Größere Effizienz der Arbeitsabläufe, mehr diagnostische Sicherheit und größerer Patientenkomfort sind laut Manzione die Vorteile der nahtlosen Verbindung dieser beiden Technologien.

„Durch die Kombination werden die bestehenden Anwendungen der jeweiligen Einheit erweitert und neue Bildgebungs- und Interventionsanwendungen möglich, die vorher nicht machbar waren“, erläuterte Manzione. „Ziel dabei ist es, Gefäße, Organe und Gewebe des Patienten zu untersuchen, und dann anhand der Aufnahmen die am wenigsten invasive Behandlung oder den besten Ansatz für eine chirurgische Lösung zu ermitteln.“ Während der Angiographie befindet sich das CT in der Parkposition. Müssen die Koordinaten des Zielgewebes bestätigt werden, wird die Gantry in weniger als einer Minute in den Raum gefahren. Alle Scan-Optionen – wie Sequenz, Spirale und Gantryneigung – sind verfügbar. Daher kann der Arzt während der Intervention immer eine Kontrollaufnahme machen, ohne den Patienten umzulagern.

Anja Süssner | Siemens AG
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/medical

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