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MRR-Impfung und Morbus Crohn hängen nicht zusammen

13.05.2005


Mangelnder Impfschutz führt zu Mumps-Epidemie in Großbritannien

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Eine Masern-Mumps-Röteln (MRR)-Impfung erhöht das Risiko einer Erkrankung von Morbus Crohn bei Kindern nicht. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der Oxford University gekommen. Die Impfungszahlen waren gesunken seit 1998 eine Studie einen Zusammenhang mit Autismus und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen behauptet hatte. Laut BBC wurde ein direkter Zusammenhang nie nachgewiesen. Die meisten Experten gehen davon aus, dass diese Impfung gefahrlos verabreicht werden kann. Die im British Medical Journal veröffentlichte Studie analysierte Daten aus einem Zeitraum von zwölf Jahren.

Zwei weitere Artikel im British Medical Journal berichten, dass sich Großbritannien mitten in einer Mumps-Epidemie befinde, da zu wenige Kinder und Jugendliche über einen entsprechenden Impfschutz gegen Masern, Mumps und Röteln verfügen. Die Wissenschafterin Valerie Seagroatt verglich die Anzahl der Einlieferungen ins Krankenhaus bei Morbus Crohn von Kindern und Heranwachsenden vor und nachdem die MRR-Immunisaition 1988 eingeführt wurde. Ein Ansteigen der Erkrankungen konnte nach der Einführung von MRR nicht nachgewiesen werden. Dieses Ergebnis widerspräche der Hypothese, dass eine Impfung das Erkrankungsrisiko erhöhe. Laut Seagroatt ist eine MRR-Impfung in dieser Hinsicht nicht weniger sicher als eine einzelne Impfung gegen Masern.

Michaela Monschein | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.ox.ac.uk
http://bmj.bmjjournals.com

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