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Mehr Freiheit und Sicherheit bei Demenzerkrankungen - Ein unscheinbarer Gurt schenkt mehr Lebensqualität

26.04.2005


Corscience hat mit dem „Senior-Track“ ein praktisches Gerät auf den Markt gebracht, das den Angehörigen von Demenzkranken ein Mehr an Sicherheit und dem Kranken größere Freiheit schenkt. Ein Gurt macht es möglich, den orientierungslosen Menschen, wenn er sich verirrt haben sollte, ganz einfach über den heimischen Computer zu orten. Einfache Bedienung und günstige Kosten machen das Gerät zu einem äußerst nützlichen Hilfsmittel für alle Betroffenen.



Ein Alptraum für die Angehörigen von Menschen mit Demenz: Der Kranke ist aus dem Haus gegangen, sei es für einen kleinen Spaziergang, einen Einkauf oder den Arztbesuch und kommt zum vereinbarten Zeitpunkt nicht zurück. Auch wenn es sich am Ende nur als harmlose Verspätung entpuppt, ist der Schrecken groß gewesen.

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Es ist nur allzu verständlich, wenn die Angehörigen nun beschließen, das Familienmitglied zu seinem eigenen Schutz künftig nur noch in Begleitung aus dem Haus zu lassen. Damit entsteht jedoch eine Situation, die für alle höchst unbefriedigend ist und bei keinem der Beteiligten ein gutes Gefühl erzeugt.

Die Firma Corscience in Erlangen hat nun ein Gerät entwickelt, mit dessen Hilfe der Kranke mehr Freiheit gewinnt und die Angehörigen mehr Sicherheit. Der „Senior Track“ ist ein Gurt, in dem neben der Elektronik ein leistungsfähiger Li-Ion Akku mit langer Laufzeit und eine SIM-Karte Platz finden. Mit seinem geringen Gewicht und hohem Tragekomfort kann der „Senior Track“ schnell zu einem willkommenen Hilfsmittel im Alltag werden.

Das Verfahren ist äußerst einfach. Eine handelsübliche SIM-Karte, wie sie für Prepaid-Handys verwendet wird, sorgt für die Identifikation. Aktiviert oder gesperrt wird sie über eine SMS, sodass jederzeit festgelegt werden kann, ob eine Ortung erfolgen soll oder nicht. Eine willkürliche Kontrolle von Personen ist damit erschwert, wie überhaupt das Einverständnis des Kranken eingeholt werden sollte. Außerdem ist durch die Verwendung des GSM-Standards keine punktgenaue Ortung möglich. Dies dient ebenfalls der persönlichen Freiheit des Gurtträgers. GSM erlaubt eine Genauigkeit von etwa 300 Metern in Ballungsräumen, am flachen Land kann dieser Wert variieren. Diese Genauigkeit reicht aber für gewöhnlich durchaus, um auch im Notfall rechtzeitig Hilfe leisten zu können.

Zurück zu unserem Szenario. Der Demenzkranke ist nicht rechtzeitig nach Hause gekommen, seine Angehörigen sorgen sich, ihm könnte etwas zugestoßen sein, er könnte sich verirrt haben. Mit dem „Senior Track“ können sie eine überlegte Suche einleiten. Im Internet loggen sie sich im Ortungsportal piCOS ein und können mit wenigen Klicks den Aufenthaltsort herausfinden. Das Portal, das im Jahr 2005 als bestes Portal für mobile Dienste ausgezeichnet wurde, zeigt auf einem Stadtplan den Aufenthaltsort an. Die komfortable Navigation hilft dabei, die größtmögliche Genauigkeit zu erreichen.

Corscience, der Spezialist für Medizintechnik und Ortungssysteme, hat mit dem „Senior Track“ ein Produkt auf den Markt gebracht, das innovativ zu einer Verbesserung des Alltagslebens von Demenzkranken und ihren Angehörigen beiträgt. Das heikle Thema des Datenschutzes ist dabei berücksichtigt worden und alle entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen werden eingehalten. Es stehen einzig Nutzen und Vorteil für den orientierungslosen Menschen und seine Angehörigen im Vordergrund.

Ralf Stute | corscience
Weitere Informationen:
http://www.corscience.de

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