Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Sonnenbrand schlägt in der Freizeit zu

20.04.2005


Mai, Juni und Juli besonders riskant

... mehr zu:
»Sonnenbrand

Jüngsten Untersuchungsergebnissen zu Folge gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen dem Risiko eines Sonnenbrandes und den Faktoren Geschlecht, Alter, Hauttyp und exzessivem Sonnenbaden. Vor allem jüngere Frauen sind eine Risikogruppe, die sich unbedacht dem stundenlangen Sonnenbad hingibt. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie der University of Copenhagen, die in der aktuellen Ausgabe der Archives of Dermatology publiziert wurde. "Trotz der jährlichen Warnungen vor den Risiken der exzessiven Sonnenbestrahlung setzten sich die Sonnenhungrigen weiterhin der Gefahr eines Sonnenbrandes aus. Dieser ist nach wie vor der Hauptauslöser für Hautkrebs", erklärte Studienleiterin Elisabeth Thieden.

Die Forscher ermittelten die Sonnengewohnheiten von 340 Probanden im Alter von vier bis 64 Jahren anhand von UV-Dosimetern, die am Handgelenk getragen werden. Zusätzlich wurden noch Details über die Art des Sonnenbrandes, allgemeine Sonnengewohnheiten und der Ort des Sonnenbads erfasst.


Dabei konnten die Wissenschafter feststellen, dass 90 Prozent der Sonnenbrände in den Monaten Mai, Juni und Juli passieren. 91 Prozent der Sonnenbrände geschehen an den freien Tagen der Probanden, an denen sich die Sonnenhungrigen vor allem auf den Schultern (79 Prozent) Verbrennungen zuziehen. An den Tagen, an denen sich die Versuchspersonen den Sonnenbrand zuzogen, befanden sie sich durchschnittlich 6,4 Stunden unter direkter Sonnenbestrahlung. Davon waren sie durchschnittlich 2,8 Stunden der UV-intensivsten Strahlung zwischen 12 Uhr Mittags und drei Uhr Nachmittags ausgesetzt.

Am häufigsten trugen exzessive Sonnenanbeter und Büroangestellte einen Sonnenbrand davon. Kinder, Naturliebhaber, Golfer oder Gärtner hatten nur selten einen Sonnenbrand. Besonders hervorgestochen aus dem Untersuchungspanel sind sonnenhungrige Frauen in den Zwanzigern. Ihr Sonnenbrandrisiko war doppelt so hoch wie das der männlichen Probanden, obwohl sie im Gegensatz zu den Männern mehrmals täglich Sonnencreme auftrugen. "Kampagnen gegen Sonnebrand sollten sich direkt an die Risikogruppen - Heranwachsende, junge Frauen und Sonnenanbeter - richten und vor allem darauf abzielen, die in der Sonne verbrachte Zeit drastisch zu reduzieren", resümierte Thieden.

Evelyn Lengauer | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.ku.dk
http://archderm.ama-assn.org

Weitere Berichte zu: Sonnenbrand

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein
02.12.2016 | Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

nachricht Epstein-Barr-Virus: von harmlos bis folgenschwer
30.11.2016 | Deutsches Zentrum für Infektionsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie