Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Online-Hörtest soll Jugendlichen helfen

15.04.2005


Jeder Vierte hört schlecht, 40 Prozent leiden an Schäden

... mehr zu:
»Gehör

Nach einem erschütternden Ergebnis über die Hörschäden von Jugendlichen, hat das bayrische Gesundheitsministerium nun einen Online-Hörtest für Schüler und Jugendliche gestartet. Nach den Untersuchungen hören schon 25 Prozent der Jugendlichen schlecht und fast 40 Prozent haben kein intaktes Gehör mehr. Das Gesundheitsministerium fordert daher mehr Aufklärung über die Folgeschäden durch Lärm und zu laute Musik.

Wie es um das eigene Gehör steht, können User mit earaction am eigenen PC herausfinden. Bis jetzt haben 1.500 Jugendliche die Testversion schon ausprobiert. Die männlichen Befragten berichteten deutlich häufiger als die weiblichen Teilnehmer von Ohrensausen. Einer von vier Jugendlichen hatte schon ein Ohrgeräusch oder Tinnitus. Wer schon einen Hörsturz hatte, konnte dies auch mit einem schlechteren Hörtestergebnis in Verbindung bringen. "Wir versprechen uns von dem Hörtest wichtige Informationen über den tatsächlichen Hörstatus unserer jungen Menschen in den verschiedenen Altersstufen und ihre Hörgewohnheiten. Dann können wir Präventionsangebote noch gezielter gestalten", so die bayrische Gesundheitsstaatssekretärin Emilia Müller.


Müller, die gemeinsam mit Bernhard Kurz von der Fachhochschule München das Projekt earaction ins Leben gerufen hat, will junge Menschen über die Gefahren von zu lauter Musik informieren und zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit dem eigenen Hörvermögen motivieren. "Den Spaß an Diskobesuchen oder Konzerten will niemand verderben, aber Ruhepausen braucht das Ohr, um sich wieder erholen zu können", so Müller.

Dass Gehörschäden auch volkswirtschaftlich schwerwiegende Folgen haben, betont Müller ebenso. "Wer schwerhörig ist, kann viele Berufe nicht ergreifen und lebt auch in der Freizeit isoliert", so die Staatssekretärin. earaction online, ein interaktives Informations- und Spielprogramm, löst das bisherige earaction CD-Programm ab.

Wolfgang Weitlaner | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.stmugv.bayern.de
http://www.earaction.de
http://www.gesundheit.bayern.de

Weitere Berichte zu: Gehör

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Gefäßregeneration: Wie sich Wunden schließen
12.12.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

nachricht Mit 3D-Zellkulturen gegen Krebsresistenzen
11.12.2017 | Universität Bern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter

07.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neue Wirkstoffe aus dem Baukasten: Design und biotechnologische Produktion neuer Peptid-Wirkstoffe

13.12.2017 | Biowissenschaften Chemie

Analyse komplexer Biosysteme mittels High-Performance-Computing

13.12.2017 | Informationstechnologie