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Die Ursachen für Allergien im Haushalt aufdecken

12.04.2005


Duftstoffallergien sind nicht nur auf Kosmetikprodukte zurückzuführen, oftmals sind auch zahlreiche Haushaltsprodukte für ihren Ausbruch verantwortlich. Die gegenwärtig eingesetzten Diagnosetests beruhen auf Duftstoffallergenen in Kosmetikprodukten, lassen aber die in Haushalts- und Arbeitsprodukten vorkommenden Duftstoffe außen vor.



Im Rahmen des FRAGRANCE ALLERGY-Projekts wurde ein neues chemisches Analyseverfahren entwickelt, um die Duftstoffallergene in allgemein verwendeten Haushaltsprodukten beurteilen zu können. Die Ergebnisse zeigten, dass sich diese von den in Kosmetikartikeln vorkommenden Duftstoffen unterscheiden. Diese neuen Erkenntnisse wurden dazu genutzt, eine neue diagnostische Screening-Reihe zu entwickeln und an zahlreichen Patienten mit einem Handekzem zu testen.

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Die Studien zeigten, dass die gegenwärtig verfügbaren Diagnosetests chemische Allergene unberücksichtigt ließen, die für allergische Reaktionen bei mehr als 10% der getesteten Patienten verantwortlich waren. Diese Allergene werden von einer neuen Diagnosereihe abgedeckt, die alle 10 kürzlich identifizierten Allergene umfasst.

Man ist davon überzeugt, dass diese Ergebnisse Verbesserungen in der Erstprävention bewirken können, da sie die Liste der mit Ekzemen verbundenen Allergene ergänzen. Diese Zusammensetzungen sollten auch in Bezug auf die Risikoeinschätzung berücksichtigt werden und könnten darüber hinaus die Grundlage für Diagnoseinstrumente zur Sekundärprävention bilden.

Prof. Torkil Menne | ctm
Weitere Informationen:
http://www.ku.dk/english/

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