Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mehr Effizienz im Gesundheitswesen durch Einsatz leistungsstarker IT

08.04.2005


Siemens stellt Telemedizinlösung Soarian Integrated Care auf der ITeG vor

... mehr zu:
»Gesundheitswesen »ITeG »Soarian

Mit „Soarian Integrated Care“ präsentiert Siemens Medical Solutions (Med) auf der ITeG in Frankfurt seine Telemedizinlösung für den Daten- und Informationsaustausch zwischen Kliniken, Praxisgemeinschaften, niedergelassenen Ärzten und Gesundheitseinrichtungen. Die wesentliche Komponente der Lösung bildet eine im Netzwerk zentral abgelegte, elektronische Patientenakte mit Befundberichten und -bildern, Laborwerten sowie medizinischen Daten. Diese unterschiedlichen Informationen werden von den an Soarian Integrated Care angebundenen Partnern eingestellt und können von ihnen – mit Zustimmung des Patienten – gesammelt abgerufen werden.

Die neue Telemedizinlösung von Siemens steuert die Kommunikation und den Datenaustausch zwischen den an Soarian Integrated Care angeschlossenen Partnern – und dies unabhängig davon, welche Software sie einsetzen. Krankenhausinformations- oder Arztpraxissysteme werden über die Protokolle Dicom oder HL7 an Soarian Integrated Care angebunden und vernetzt. Zu den wichtigsten Funktionalitäten von Soarian Integrated Care zählen die Suche nach Patientendaten im gesamten Netzwerk, der Abruf dieser Informationen aus den beteiligten Praxis- und Kliniksystemen, das Anlegen von zentralen Patientenakten im Netzwerk sowie der Versand von Dateien unterschiedlicher Dateiformate, zum Beispiel doc, tif, dicom oder jpeg. Implementierte Anzeigeprogramme (Viewer) sorgen dafür, dass alle Partner die Daten der Netz- Patientenakten einsehen können.


Das individuell konfigurierbare Zugriffskonzept mittels Smart-Card gewährleistet die Einhaltung der geforderten Sicherheitsstandards. Die grafische Benutzeroberfläche erleichtert die Bedienung und trägt damit zur Optimierung des medizinischen Workflows bei. Der Zugriff auf das Programm erfolgt über einen Standard-Webbrowser; als Kommunikationsplattform dient ein Linux-Server. Für Kunden, die an IT-Outsourcing interessiert sind, bietet Siemens Soarian Integrated Care auch als ASP-Variante (Application Service Providing) an. In diesem Fall übernimmt Siemens das komplette Server- und Datenmanagement für den Kunden.

Mit Soarian Integrated Care leistet Siemens einen Beitrag zu mehr Effizienz im Gesundheitswesen: „Es besteht weltweit der Bedarf an Lösungen, die einen reibungslosen und Sektoren übergreifenden Austausch von Patientendaten möglich machen“, so Prof. Dr. Erich R. Reinhardt, Vorsitzender des Bereichsvorstandes von Siemens Med. Die Zusammenarbeit von Kliniken, Praxen und anderen Gesundheitseinrichtungen werde verbessert, der Diagnose- und Therapieprozess optimiert. „Dies führt im Endeffekt zu einer höheren Qualität der medizinischen Versorgung bei gleichzeitiger Senkung der Kosten.“

Einen Prototyp von Soarian Integrated Care hatte Siemens dem Fachpublikum bereits im vergangenen Herbst auf der Medica in Düsseldorf vorgestellt. „Seither sind die Leistungsmerkmale verfeinert und optimiert worden“, so Martin Skerra, Leiter von Siemens Health Services Deutschland: „Mit der Lösung, die wir nun auf der ITeG zeigen, können die Anwender die Anforderungen an die integrierte Gesundheitsversorgung schon heute auf hohem Niveau erfüllen.“

Holger Reim | Siemens
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de

Weitere Berichte zu: Gesundheitswesen ITeG Soarian

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Mit 3D-Zellkulturen gegen Krebsresistenzen
11.12.2017 | Universität Bern

nachricht Kommunikation ist alles – auch im Immunsystem
28.11.2017 | Universitätsklinikum Magdeburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Im Focus: Stabile Quantenbits

Physiker aus Konstanz, Princeton und Maryland schaffen ein stabiles Quantengatter als Grundelement für den Quantencomputer

Meilenstein auf dem Weg zum Quantencomputer: Wissenschaftler der Universität Konstanz, der Princeton University sowie der University of Maryland entwickeln ein...

Im Focus: Realer Versuch statt virtuellem Experiment: Erfolgreiche Prüfung von Nanodrähten

Mit neuartigen Experimenten enträtseln Forscher des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und der Technischen Universität Hamburg, warum winzige Metallstrukturen extrem fest sind

Ultraleichte und zugleich extrem feste Werkstoffe – poröse Nanomaterialien aus Metall versprechen hochinteressante Anwendungen unter anderem für künftige...

Im Focus: Geburtshelfer und Wegweiser für Photonen

Gezielt Photonen erzeugen und ihren Weg kontrollieren: Das sollte mit einem neuen Design gelingen, das Würzburger Physiker für optische Antennen erarbeitet haben.

Atome und Moleküle können dazu gebracht werden, Lichtteilchen (Photonen) auszusenden. Dieser Vorgang verläuft aber ohne äußeren Eingriff ineffizient und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter

07.12.2017 | Veranstaltungen

Der Roboter im Pflegeheim – bald Wirklichkeit?

05.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Goldmedaille für die praktischen Ergebnisse der Forschungsarbeit bei Nutricard

11.12.2017 | Unternehmensmeldung

Nachwuchs knackt Nüsse - Azubis der Friedhelm Loh Group für Projekte prämiert

11.12.2017 | Unternehmensmeldung

Mit 3D-Zellkulturen gegen Krebsresistenzen

11.12.2017 | Medizin Gesundheit