Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Die schonendste Bandscheibenoperation der Welt

27.07.2001


Dank einer weltweit einzigartigen Operationsmethode kann ein Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule so schonend und risikoarm wie noch nie behoben werden, teilte Wirbelsäulenchirurg Dr. Horst Dekkers, 46, von der Alpha Klinik München heute mit. Statt eines offenen Eingriffs durch einen fünf bis acht Zentimeter langen Halsschnitt genügt bei dem neuen Verfahren eine Stichincision für ein 2,5 Millimeter dickes Röhrchen. Der vorgerutschte Bandscheibenteil wird mit vielfältigen Mini-Instrumenten entfernt. Die chirurgischen Kleinstwerkzeuge mußten von der Alpha Klinik, einer Spezialklinik für Wirbelsäulen- und Kniechirurgie von Weltruf, eigens entwickelt werden. Die Halswirbelsäule ist erheblich zierlicher als beispielsweise das Rückgrat im Lendenbereich. Der Patient ist sofort nach dem Eingriff frei von Beschwerden und Funktionsstörungen wie Lähmung eines Armes oder Gehbehinderungen. Im Vergleich mit dieser neuen, schonenden Behandlung ist die weitverbreitete, klassische Methode eine Mammutoperation mit beträchtlichen Risiken: Weil die Bandscheibe vollkommen entfernt und der Raum durch Knochenmaterial aus der Hüfte aufgefüllt wird, melden auch renommierte Kliniken in 40 Prozent der Fälle ernste Komplikationen wie Lähmungen oder Vereiterungen.

Das häufigste Risiko, das zum Vorfall einer Bandscheibe im Halswirbelbereich führt, ist eine Durchblutungsstörung des äusseren Bandscheibenringes. Kleine Verletzungen oder Berufe, die langes Sitzen beinhalten, erhöhen die Wahrscheinlichkeit eines Zwischenfalls. Raucher nehmen ab zehn Zigaretten pro Tag sogar eine Verzehnfachung ihres Risikos in Kauf, durch Minderdurchblutung der kleinen Kapillaren Probleme der Halswirbelsäule zu erleben. Besonders gefährlich ist das Tragen schwerer Lasten bei gleichzeitiger Drehbewegung, zum Beispiel, wenn ein Flugreisender nach langem Sitzen mit Schwung seinen Koffer vom Förderband hebt.

Die revolutionäre, minimalinvasive Therapie wurde von der Alpha Klinik, Sektion Wirbelsäule, bereits an mehr als 900 Patienten erfolgreich durchgeführt und jetzt auf einem Wirbelsäulenkongreß in Phönix, Arizona, Chirurgen aus aller Welt erstmals geschildert. Da komplizierte Nachbehandlungen entfallen, sind die Kosten der Superbehandlung, rund 13.000 Mark, niedriger als bei herkömmlicher offener Operation.

Kontakt: Barbara Kohl T 089 998384 163
Alpha Klinik für Wirbelsäulen- und Kniechirurgie
Effnerstraße 38
81925 München
T 089 9983840

Barbara Kohl | ots
Weitere Informationen:
http:// www.alphaklinik.de

Weitere Berichte zu: Bandscheibe Bandscheibenoperation Halswirbelsäule Lähmung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Wachablösung im Immunsystem: wie Dendritische Zellen ihre Bewaffnung an Mastzellen übergeben
16.11.2017 | Universitätsklinikum Magdeburg

nachricht Wie Lungenkrebs zur Entstehung von Lungenhochdruck führt
16.11.2017 | Justus-Liebig-Universität Gießen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

VDI-Expertenforum „Gefährdungsanalyse Trinkwasser"

20.11.2017 | Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

Roboter für ein gesundes Altern: „European Robotics Week 2017“ an der Frankfurt UAS

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Anwender-Workshops „Laserbearbeitung von Faserverbundwerkstoffen“

20.11.2017 | Seminare Workshops

Hand aufs Herz - was wissen wir über herzgesunde Lebensmittel?

20.11.2017 | Unternehmensmeldung

Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

20.11.2017 | Materialwissenschaften