Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Biologische Medizin aus Europa erobert Südostasien

16.03.2005


In Thailand startet ein weltweit einzigartiges komplementär-medizinisches Fortbildungsprojekt

Mit einer "Biologischen Krebskonferenz", die derzeit unter Beteiligung des Bochumer Mediziners Prof. Dr. med. Dietrich Grönemeyer und anderer renommierter Wissenschaftler in Pattaya stattfindet, fällt der Startschuss für ein komplementärmedizinisches Fortbildungsprojekt im südostasiatischen Raum. Das Projekt, das auf Initiative des thailändischen Königshauses zustande kam, hat das Ziel, biologische Medizin europäischen Ursprungs in das thailändische Gesundheitssystem zu integrieren. Das Konzept, für das eigens ein Curriculum entwickelt wurde, soll später in andere südostasiatische Länder exportiert werden.

Verantwortlich für Konzept und Realisation des Projekts ist die Asian natural energy Co., LTD. Thailand, eine Tochterfirma des deutschen Unternehmens natural energy solutions AG aus Hennef bei Bonn. Bei der Planung und Umsetzung kooperiert die Asian natural energy Co., LTD. eng mit dem thailändischen Gesundheits-, Wirtschafts- und Touristik-Ministerium, mit der Thailändischen Handelskammer sowie unterschiedlichen Ausschüssen der Food and Drug Administration (FDA). Ebenfalls eingebunden sind über 20 Industriepartner aus Deutschland, Italien, Spanien, Belgien, Österreich und Ungarn.

Im Rahmen des Projektes wurde ein umfassendes Curriculum für biologische Medizin erarbeitet, das von universitären Instituten und internationalen Fachgesellschaften mitgetragen wird. Es enthält bewährte biologische Therapiekonzepte - von der Mikrobiologischen Therapie über Homotoxikologie und Hyperthermie bis hin zur Mikrotherapie. Die in Deutschland entwickelte Airnergy-Energietherapie, die den Stoffwechsel aktiviert und Regenerationsprozesse fördert, bildet die Basis des therapeutischen Gesamtkonzeptes.

Bereits ab Frühjahr dieses Jahres werden Ärzte und medizinisches Fachpersonal in einer Schule sowie in eigens errichteten Centern für Medizin, Krebsmedizin und Spa/Anti-Aging-Medizin in biologischer Medizin made in Europe theoretisch und praktisch fortgebildet. An der Universität Chiangrai wird ein Lehrstuhl für komplementäre Medizin eingerichtet.

Die wichtigsten Eckpunkte des ehrgeizigen Projektes: Im März und April werden die ersten Fortbildungs-Center in Bangkok eröffnet, in denen vor allem Spa/Anti-Aging-Medizin unterrichtet wird. Im Laufe des Jahres kommt ein weiteres Center in Thonglor hinzu. Im Sommer 2005 werden das Medical Center und die "Schule für Biologische Medizin" im PIYAVATE Hospital in Bangkok ihren Betrieb aufnehmen.

Mit der Eröffnung des medizinischen Spa-Komplexes des PIYAVATE Hospitals, einer 6000 qm großen Wellness-Oase mitten in Bangkok, werden im Frühjahr 2006 die wichtigsten Strukturen des Ausbildungs- und Center-Konzeptes in Thailand installiert sein. Danach soll das Konzept als Lizenzmodell in weiteren südostasiatischen Ländern verbreitet werden.

Dr. Claudia Schöllmann | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.airnergy.com

Weitere Berichte zu: PIYAVATE

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Titandioxid-Nanopartikel können Darmentzündungen verstärken
19.07.2017 | Universität Zürich

nachricht Künftige Therapie gegen Frühgeburten?
19.07.2017 | Universitätsspital Bern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Einblicke unter die Oberfläche des Mars

Die Region erstreckt sich über gut 1000 Kilometer entlang des Äquators des Mars. Sie heißt Medusae Fossae Formation und über ihren Ursprung ist bislang wenig bekannt. Der Geologe Prof. Dr. Angelo Pio Rossi von der Jacobs University hat gemeinsam mit Dr. Roberto Orosei vom Nationalen Italienischen Institut für Astrophysik in Bologna und weiteren Wissenschaftlern einen Teilbereich dieses Gebietes, genannt Lucus Planum, näher unter die Lupe genommen – mithilfe von Radarfernerkundung.

Wie bei einem Röntgenbild dringen die Strahlen einige Kilometer tief in die Oberfläche des Planeten ein und liefern Informationen über die Struktur, die...

Im Focus: Molekulares Lego

Sie können ihre Farbe wechseln, ihren Spin verändern oder von fest zu flüssig wechseln: Eine bestimmte Klasse von Polymeren besitzt faszinierende Eigenschaften. Wie sie das schaffen, haben Forscher der Uni Würzburg untersucht.

Bei dieser Arbeit handele es sich um ein „Hot Paper“, das interessante und wichtige Aspekte einer neuen Polymerklasse behandelt, die aufgrund ihrer Vielfalt an...

Im Focus: Das Universum in einem Kristall

Dresdener Forscher haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam einen unerwarteten experimentellen Zugang zu einem Problem der Allgemeinen Realitätstheorie gefunden. Im Fachmagazin Nature berichten sie, dass es ihnen in neuartigen Materialien und mit Hilfe von thermoelektrischen Messungen gelungen ist, die Schwerkraft-Quantenanomalie nachzuweisen. Erstmals konnten so Quantenanomalien in simulierten Schwerfeldern an einem realen Kristall untersucht werden.

In der Physik spielen Messgrößen wie Energie, Impuls oder elektrische Ladung, welche ihre Erscheinungsform zwar ändern können, aber niemals verloren gehen oder...

Im Focus: Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

Seit einigen Jahren wird weltweit untersucht, wie sich der Spin des Elektrons zur Speicherung und Übertragung von Information nutzen lässt. Der Spin jedes...

Im Focus: Manipulating Electron Spins Without Loss of Information

Physicists have developed a new technique that uses electrical voltages to control the electron spin on a chip. The newly-developed method provides protection from spin decay, meaning that the contained information can be maintained and transmitted over comparatively large distances, as has been demonstrated by a team from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute. The results have been published in Physical Review X.

For several years, researchers have been trying to use the spin of an electron to store and transmit information. The spin of each electron is always coupled...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungen

Den Nachhaltigkeitskreis schließen: Lebensmittelschutz durch biobasierte Materialien

21.07.2017 | Veranstaltungen

Operatortheorie im Fokus

20.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einblicke unter die Oberfläche des Mars

21.07.2017 | Geowissenschaften

Wegbereiter für Vitamin A in Reis

21.07.2017 | Biowissenschaften Chemie

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungsnachrichten