Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Computer macht Ausgang einer Operation sichtbar

23.02.2005


Bessere Grundlagen für Entscheidungen der Mediziner



Ein auf virtueller Realität basierendes System lässt Chirurgen sehen, wie eine Herzoperation ausgehen wird, bevor sie wirklich stattfindet. Bilder der Blutgefäße der Patienten und das Informationen über den Blutfluss ermöglichen für verschiedene Eingriffe genaue Voraussagen. Entwickelt hat das neue System Charles Taylor von der Stanford University. Der Wissenschafter geht laut BBC davon aus, dass das neue Verfahren eines Tages zum Standard der Operationsvorbereitung gehören wird.

... mehr zu:
»Blutgefäß


Derzeit geben eine Computertomografie oder eine Kernspinresonanztomografie Aufschluss über die Blutgefäße und die Vorgänge im Körper des Patienten. Für Entscheidung für eine Operation und ihren möglichen Ausgang müssen sich die Mediziner auf ihr Fachwissen und ihre Erfahrung verlassen. Laut Taylor sei es jedoch erforderlich eine Antwort auf die Frage "Was wenn...?" zu haben. "Was wenn es besser ist, keinen Eingriff durchzuführen? Was wenn durch ein Verfahren nur eine geringfügige Verbesserung erzielt werden kann und ein anderes entscheidend bessere Ergebnisse erzielte?"

Das Computersystem würde die Chirurgen dabei unterstützen, verschiedene Optionen abzuwägen und potenzielle Probleme vor dem Eingriff zu erkennen. "Entscheidend ist, dass das Vorgehen zuerst am Computer überprüft wird." Mit Daten von Tieren und Patienten vor und nach einem Eingriff konnte der Wissenschafter ermitteln, wie genau das Computermodell den Ausgang vorhersagen kann. Tests zeigten, dass Vorhersagen zum Blutfluss mit einer Schwankungsbreite von 10 Prozent vorhergesagt werden können. Das Team arbeitet derzeit mit Chirurgen zusammen, um mehr Patientendaten über Eingriffe an den Blutgefäßen zu sammeln.

Michaela Monschein | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.stanford.edu

Weitere Berichte zu: Blutgefäß

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Sind Epilepsie-Patienten wetterfühlig?
23.05.2017 | Universitätsklinikum Jena

nachricht Dual-Layer Spektral-CT: Bessere Therapieplanung beim Bauchspeicheldrüsenkrebs
18.05.2017 | Deutsche Röntgengesellschaft e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten