Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Tollwut, Malaria, Dengue-Fieber - wie sich Reisende schützen können

22.02.2005


Symposium am Frankfurter Uniklinikum informiert über neueste Entwicklungen in der Reise- und Impfmedizin



Wie schützt man sich gegen gefährliche Tropenkrankheiten wie das Dengue-Fieber? Sollten sich Reisende gegen Tollwut impfen lassen? Wie lässt sich eine Malaria-Infektion verhindern? Diese und andere Fragen werden am Samstag, 26. Februar 2005, im Kontext des 4. Symposiums Reise- und Impfmedizin von hochkarätigen Medizinern am Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität diskutiert. Im Fokus der Veranstaltung, die sich in erster Linie an Ärzte und Apotheker richtet, stehen neue Erkenntnisse in der Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Reise- und Impfmedizin. Neben Tollwut und klassischen reiseassoziierten Erkrankungen wie Malaria und Dengue-Fieber werden auch Infektionen thematisiert, die in Deutschland heimisch sind. Beiträge z.B. über die rationale Diagnostik von Fieber nach Tropenaufenthalten sollen dazu beitragen, lebensbedrohliche Infektionen frühzeitig zu erkennen, richtige Maßnahmen zu ergreifen und unnötige Untersuchungskosten zu vermeiden. Neueste Erkenntnisse über SARS, Influenza, Vogelgrippe und andere wichtige Virus-Infektionen komplettieren das Themenangebot. Das Fach-Symposium, zu dem auch interessierte Besucher eingeladen sind, ist kostenfrei. Es findet statt am:



Samstag, 26. Februar 2005, 9:30 Uhr bis 14:00 Uhr
Haus 23, 1. Stock, Hörsaal 1

Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität
Theodor-Stern-Kai 7, 60590 Frankfurt am Main

Die Referenten: Prof. Dr. Gudrun Just-Nübling (Zentrum der Inneren Medizin, Universitätsklinikum Frankfurt), Dr. Wolfgang Preiser (Institut für Medizinische Virologie, Universitätsklinikum Frankfurt), Prof. Dr. Tino Schwarz (Chefarzt am Zentrallabor des Krankenhauses der Stiftung Juliusspital, Würzburg), Dr. Pirmin Habermehl (Leiter des Labors für klinische Immunologie und Leiter des Zentrums für Klinische Studien, Universität Mainz), Prof. Dr. Gerd-Dieter Burchard (Leiter der Klinischen Abteilung des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin, Hamburg), Dr. Thomas Junghanss (Sektion Klinische Tropenmedizin, Abteilung Tropenhygiene und öffentliches Gesundheitswesen, Universitätsklinikum Heidelberg).

Veranstaltet wird das Symposium vom Universitätsklinikum Frankfurt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG), der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie e.V. (DGI), der International Society of Travel Medicine (ISTM), dem Bundesverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) und dem Forum Reisen und Medizin e.V.

Für weitere Informationen:

Ricarda Wessinghage
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum Frankfurt
Fon (0 69) 63 01 - 77 64
Fax (0 69) 63 01 - 8 32 22
E-Mail ricarda.wessinghage@kgu.de

Ricarda Wessinghage | idw
Weitere Informationen:
http://www.kgu.de

Weitere Berichte zu: Dengue-Fieber Malaria Tollwut Tropenmedizin

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Neue Methode der Eisenverabreichung
26.04.2017 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

nachricht Bestrahlung bei Hirntumoren? Eine neue, verlässlichere Einteilung erleichtert die Entscheidung
26.04.2017 | Universitätsklinikum Heidelberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie