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Medikament gegen Brustkrebs verringert Herzrisiko

17.02.2005


Tamoxifen schützt während der gesamten Einnahme


Frauen mit Brustkrebs, die Tamoxifen einnehmen, unterliegen einem deutlich geringeren Risiko einen Herzanfall zu bekommen oder Stressreaktionen des Herzens wie Angina zu erleiden. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der Boston University School of Public Health gekommen. Dieser Effekt erfährt innerhalb von zwei Jahren eine deutliche Ausprägung und bleibt während der gesamten Einnahme erhalten. Die Ergebnisse der Studie wurden in dem Fachmagazin Cancer veröffentlicht.

Das Team um Brian D. Bradbury analysierte die Daten von 3.030 Brustkrebspatientinnen, die mit Tamoxifen behandelt wurden und von 4.233 Patienten mit anderen Krebserkrankungen, die dieses Medikament nicht eingenommen hatten. Die Frauen der ersten Gruppe waren weniger gefährdet Symptome einer Herzerkrankung zu entwickeln. Die weitere Untersuchung ergab ein deutlich verringertes Risiko einer Herzerkrankung. Dieser Effekt wurde bei Frauen nachgewiesen, die weniger als zwei Jahre der auf fünf Jahre ausgelegten Behandlung absolviert hatten. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die Behandlung mit Tamoxifen zusätzlich das Risiko einer Herzerkrankung verringern kann.

Michaela Monschein | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.bu.edu/dbin/sph
http://www.interscience.wiley.com/cancer-newsroom

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