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KAT gibt Entwarnung: Eier aus KAT-Betrieben ohne Beanstandung

25.01.2005


Nach Überprüfung von etwa 1.000 Betrieben europaweit steht fest, dass Eier, die das KAT-Gütesiegel tragen, bedenkenlos verzehrt werden können. Alle in den vergangenen Tagen und Wochen gezogenen PCB- und Dioxinproben fielen negativ aus.

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Zum 1. Januar sind für Eier aus Freiland- und Biohaltung neue Bestimmungen für Dioxinrückstände in Kraft getreten. Seither berichteten die Medien mehrfach über ein Überschreiten des nunmehr gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwertes von drei Piktogramm TEQ (Toxische Equivalente nach WHO), das sind drei Billionstel Gramm pro Gramm Fett.

Bereits im Vorfeld der gesetzlichen Änderungen hat KAT, Verein für kontrollierte Tierhaltungsformen e.V., im Jahr 2004 Eier aus Bio- und Freilandhaltung in besonders gefährdeten Regionen verstärkt auf Dioxinrückstände untersucht. "Angesichts der jüngsten Medienberichte haben wir in allen Betrieben Proben gezogen. Erfreulicherweise sind die Ergebnisse bisher negativ", bestätigt KAT-Geschäftsführer Caspar von der Crone. KAT ist in Deutschland und den benachbarten EU-Ländern die wichtigste Instanz zur Prüfung von Eiern aus alternativen Hennenhaltungssystemen, das heißt aus Bio-, Freiland- oder Bodenhaltung. Die Qualitäts- und Herkunftssicherung von Eiern aus Käfighaltung stellt dagegen die Gütegemeinschaft Eier GmbH (GGE) sicher. Die Kontrollen umfassen die gesamte Warenkette vom Erzeuger bis zum Verbraucher.


"Die Zulassung aller Betriebe im KAT- und GGE-System werden wir von einem negativen Proben-Ergebnis abhängig machen", so von der Crone. "Die Prüfung umfasst Boden- und Eieranalysen." Wichtig in diesem Zusammenhang ist die Feststellung, dass KAT und GGE auch Kontrollen in allen Futtermittelbetrieben durchführen. Dort werden obligatorisch PCB- und Dioxinproben gezogen. Insofern ist eine Kontamination der Eier über Futtermittel nicht gegeben. "Überall dort, wo sauberes Futter verwendet wird und die Haltung den gesetzlichen Vorschriften entspricht, kann der Verbraucher sicher sein - egal aus welcher Haltungsform die Eier stammen", unterstreicht von der Crone.

KAT - Verein für kontrollierte Tierhaltungsformen e. V.

KAT - Verein für kontrollierte Tierhaltungsformen e.V. ist in Deutschland und den benachbarten EU-Ländern die wichtigste Instanz bei der Prüfung von Eiern aus alternativen Hennenhaltungssystemen, das heißt aus Bio-, Freiland- oder Bodenhaltung. Das Gütesiegel KAT garantiert, dass die Eier tatsächlich aus den entsprechenden Haltungsformen stammen. Tierschutz ist fester Bestandteil der KAT-Kriterien. Die Kontrollen umfassen die gesamte Warenkette vom Erzeuger bis zum Verbraucher. Regelmäßige, zum Teil unangemeldete Betriebsprüfungen sorgen für die Einhaltung der strengen Bestimmungen.

Gütegemeinschaft Eier GmbH (GGE)

Die Gütegemeinschaft Eier GmbH steht für die Herkunftssicherung von Eiern aus Käfighaltung. EU-weit wird diese Haltungsform ab dem Jahr 2012 verboten, in Deutschland bereits ab 2007. Der Handel und Verkauf solcher Eier aus anderen EU-Mitgliedstaaten ist jedoch weiterhin erlaubt. Die GGE überprüft die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen innerhalb der EU und kontrolliert außerdem den Warenfluss.

Caspar von der Crone | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.epega.org

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