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Europapremiere in Bremen: Magnetom Espree bietet noch mehr Komfort für

24.01.2005


Siemens hat einen Magnetresonanztomographen (MR) entwickelt, der besonders für klaustrophobische und übergewichtige Patienten neue Diagnosemöglichkeiten eröffnet. Das System zeichnet sich durch eine extra-weite Tunnelöffnung, einen extrem kurzen Magneten und einer Leistung wie bei herkömmlichen Hochfeldsystemen aus. In seiner Form ist das Magnetom Espree weltweit einzigartig. Das europaweit erste System wurde nun am Klinikum „Bremen Mitte“ in Betrieb genommen.

„Das Magnetom Espree bietet eine Tunnelöffnung mit einem Durchmesser von 70 Zentimetern und damit mehr Raum als bisherige 1,5 Tesla-Systeme. Darüber hinaus ist der Scanner nur 125 Zentimeter lang – so bleibt bei den meisten Untersuchungen der Kopf des Patienten außerhalb des Geräts, was Personen, die unter Klaustrophobie leiden, sehr schätzen werden“, beschreiben Professor Burckhard Terwey und Dr. Markus Lentschig, Inhaber der Praxis für Magnetresonanztomographie in Bremen, die Vorzüge ihres neuen Magnetresonanztomographen.

Übergewichtige Patienten mussten bisher erhebliche Einschränkungen bei den möglichen diagnostischen Untersuchungsmethoden in Kauf nehmen: Denn herkömmliche offene MR-Systeme, welche bei Übergewichtigen die einzige Alternative boten, arbeiten maximal mit einer Magnetfeldstärke zwischen 0,7 und einem Tesla. Bei diesen Geräten war die Bildqualität für adipöse Patienten oft nicht ausreichend. DerMagnetom Espree arbeitet dagegen – wie gängige Hochfeldsysteme – mit 1,5 Tesla und bietet so Bilder von wesentlich besserer Qualität. „Gerade Übergewichtige leiden besonders oft an Erkrankungen des Bewegungsapparates oder des Herz-Kreislaufsystems, die mit dem neuen Gerät zuverlässiger als bisher diagnostiziert werden können“, so Terwey weiter.

Der Aspekt der Übergewichtigkeit (Adipositas) gewinnt zunehmend an Bedeutung, da in Deutschland jeder zweite Erwachsene und in den USA bereits zwei von drei Menschen zu dick sind. Besonders klaustrophobische und adipöse Patienten profitieren also von dem neuen Freiraum in der "Röhre".

Siemens entwickelt alle MR-Komponenten selbst. So wurde das äußerst kurze und offene Design des Magnetom Espree erst möglich: Alle Komponenten wie Magnet oder Gradientensystem konnten die Siemens-Forscher integrieren, kompakter gestalten und optimieren. Dazu verbirgt sich im neuen MR die Total imaging matrix (Tim) Technik – ein neuartiges Verfahren, das mit flexiblen Spulenkombinationen eine hervorragende Bildqualität bei sehr kurzen Untersuchungszeiten ermöglicht.

Anja Süssner | Pressereferat Medical Solutions
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/med-bilder/espree
http://www.siemens.com/medical

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