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Beratungsstellen für traumatisierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene

12.01.2005


Das Klinikum der Universität München hat eine Beratungsstelle für Eltern mit traumatisierten Kindern /Jugendlichen nach der Flutwelle in Südostasien eingerichtet.

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»Psychosomatik »Psychotherapie

Die Ambulanzen

  • für pädiatrische Psychosomatik und Psychotherapie
    Telefon 089-5160-3954
    und

  • für Kinder- und Jugendpsychiatrie
    Telefon 089-5160-5155

bieten einen Telefonservice für Eltern an, deren Kinder an den psychischen Folgen der Erlebnisse der Flutwelle leiden, die sich in Schlafstörungen, Albträumen, körperlichen Beschwerden und Angstzustände bereits zeigen oder auch in den kommenden Wochen zeitverzögert auftreten können.

Darüberhinaus gibt es auch eine Sprechstunde für traumatisierte Erwachsene in der

  • Abteilung für Psychotherapie und Psychosomatik
    Telefon 089-5160-3358

Die frühzeitige Beratung der Eltern soll helfen, betroffene Kinder, die eine psychotherapeutische Hilfestellung zur Verarbeitung brauchen, möglichst bald zu erkennen und ihnen eine entsprechende Behandlung für akute und auch für später auftretende Probleme zu vermitteln. In der Regel werden die seelischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen nach einem traumatischen Ereignis unterschätzt. Besonders Kinder zeigen gehäuft psychische Folgen bei schweren Traumatisierungen. Hierbei kann es zu neu auftretenden Ängsten (Angst vor dem Dunklen, Trennungsangst), Entwicklungsrückschritten in den Bereichen Sprache und Sauberkeit, Absinken der schulischen Leistungen oder zu Aggressivität kommen.

Typische Krankheitszeichen sind etwa belastendes Wiedererinnern des Erlebten oder Alpträume, Störungen des Schlafes, der Konzentration und des Gedächtnisses oder überhöhte Schreckhaftigkeit und Reizbarkeit. Leidet man unter der Frühform der Störung, einer sogenannten Akuten Belastungsstörung, können geeignete Therapieformen einer Chronifizierung der Beschwerden vorbeugen. Als besonders geeignet für die Behandlung erweist sich eine Form der Psychotherapie, die sowohl die Bearbeitung der persönlichen Bedeutung des Traumas für den Betroffenen wie auch ein gestuftes sich Auseinandersetzen mit den eigenen Erin-nerungen unter geschützten Bedingungen beinhaltet.

Die Listen verfügbarer Therapieplätze sind abrufbar beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Nachsorge, Opfer- und Angehörigenhilfe (NOAH), Hotline: 01888 550 433 oder unter der email: noah@bbk.bund.de

S. Nicole Bongard | idw
Weitere Informationen:
http://www.bbk.bund.de
http://www.degpt.de
http://www.emdria.de

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