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Zusammenhänge zwischen Genen und Fettleibigkeit

21.12.2004


Fettleibigkeit ist eine große Herausforderung für europäische Krankenhausärzte und praktische Ärzte. Wie einzelne Personen auf Programme zur Gewichtsabnahme reagieren, scheint mit genetischen und umfeldbedingten Faktoren zusammenzuhängen. Jedoch wurden diese von Forschern bisher kaum berücksichtigt.



Im Rahmen des NUGENOB-Projektes sollte geklärt werden, wie sich bestimmte Genvarianten auf die Diäterfolge von 711 fettleibigen Probanden auswirken. Die Testpersonen nahmen an einem 10-wöchigen Programm teil, das aus einer hypokalorischen Diät bestand, bei der Nahrungsmittel mit wenig oder mäßigem Fettgehalt auf dem Speiseplan standen.

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»Fettleibigkeit »Gen »Genvariante


Von allen 711 Personen wurden die Genotypen für ca. 40 möglicherweise mit Fettleibigkeit in Verbindung stehende Gene ermittelt. Anhand der Ergebnisse soll nachgewiesen werden, welche Genvarianten die Reaktion auf einen Eingriff in die Ernährungsweise beeinflussen. Diese Informationen können dann für eine wirkungsvolle und frühzeitige Diagnose von Fettleibigkeit und für die Erstellung eines Diätplans angewandt werden, der optimaler auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist.

Im Rahmen des Projektes wurde versucht, Vorhersagefaktoren für den Gewichtsverlust einschließlich metabolische und hormonelle Konzentrationen zu bestimmen. Diese Informationen wurden zum Nutzen von Krankenhausärzten sowie Entwicklern von Diagnose- und Therapieprodukten publiziert. Das eigentliche Ziel dieses Projektes ist, die 135 Millionen fettleibigen Menschen in Europa dabei zu unterstützen, ihre Ernährung umzustellen und dabei die verbesserten Kenntnisse ihres genetischen Profils zu nutzen.

Kontakt:

Thorkild IA Sorensen
Institute of Preventive Medicine
H:S Kommunehospitalet
1399 Copenhaguen
DENMARK
Tel: +45-33-383860
Fax: +45-33-324240
Email: tias@ipm.hosp.dk

Thorkild IA Sorensen | ctm
Weitere Informationen:
http://www.ipm.hosp.dk/

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