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China: Aids-Impfstoff und Krebsimpfstoff werden getestet

26.11.2004


SFDA gibt neue Impfstoffe für klinische Tests frei


Ein von chinesischen Wissenschaftern entwickelter Aids-Impfstoff wurde laut der chinesischen State Food and Drug Administration (SFDA) für Tests mit Patienten zugelassen. Der Impfstoff besteht laut China daily aus einem DNA Wirkstoff und einem veränderten Virusträger. Bereits 1996 begannen chinesische Wissenschafter mit der Erforschung von verbreiteten Virengenen einschließlich der im Randbereich und im Kern befindlichen Eiweiße. Es zeigte sich, dass der menschliche Körper gegen Aids immun wird, wenn der DNA Impfstoff und der veränderte Virusträger nacheinander injiziert werden. Die Forscher infizierten einen Affen mit Aids nachdem der geimpft wurde und konnten keine abnormalen Reaktionen nachweisen. Klinische Tests sollen laut SFDA die Sicherheit des neuen Impfstoffes näher erforschen und sicherstellen.

Forscher des Zhangjiang Biotech Research Centre haben einen Krebsimpfstoff entwickelt, der das Wachstum von Krebszellen einschränken oder sie sogar zerstören soll. Auch dieser Impfstoff wurde laut China daily von der SFDA für klinische Studien an Krankenhäusern in Schanghai zugelassen. Der Impfstoff zielt darauf ab, das Immunsystem des Körpers dazu zu bringen, Krebszellen aufzuspüren und zu zerstören. Er ist vor allem für die Behandlung von Leberkrebs, der tödlichsten Krebsform, ausgerichtet. Ein entsprechendes Patent sei laut einem Mitarbeiter des Centre bereits mit Amerika und Australien vereinbart worden. Bei dem neuen Impfstoff handelt es sich um den ersten von chinesischen Wissenschaftlern unabhängig entwickelten, der für den Einsatz im Ausland patentiert wurde.

Michaela Monschein | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.sfda.gov.cn/eng

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