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NeuroCheck - Gehirn auf dem Prüfstand

11.11.2004


Schlüssel verlegt? Termin übersehen? Name vergessen? Die Gehirn-Leistung verändert sich mit den Jahren, aber muss das gleich so aussehen? „Da macht sich manch einer Sorgen, doch von Demenz sind die meisten weit entfernt“, weiß Dr. Dietrich Baumgart vom Essener Vorsorge-Institut Preventicum. „Fakt ist aber: viele Führungskräfte und engagierte Geschäftsleute pflegen einen Lebensstil, der sich nicht immer förderlich auf die Gehirnleistung auswirkt. Doch gerade sie sind auf einen klaren Kopf angewiesen.“

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Schlüssel verlegt? Termin übersehen? Name vergessen? Die Gehirn-Leistung verändert sich mit den Jahren, aber muss das gleich so aussehen? „Da macht sich manch einer Sorgen, doch von Demenz sind die meisten weit entfernt“, weiß Dr. Dietrich Baumgart vom Essener Vorsorge-Institut Preventicum. „Fakt ist aber: viele Führungskräfte und engagierte Geschäftsleute pflegen einen Lebensstil, der sich nicht immer förderlich auf die Gehirnleistung auswirkt. Doch gerade sie sind auf einen klaren Kopf angewiesen.“

Wie es um die grauen Zellen bestellt ist, und was das eigene Gehirn aufbaut, das können Interessierte jetzt beim Preventicum-Institut erfahren und überprüfen lassen. Die Essener haben den NeuroCheck in ihr Vorsorge-Programm aufgenommen, weil viele Präventions-Patienten genau hier ihr Interesse immer wieder geäußert haben.


Neben neurologischen Tests wird beim NeuroCheck das komplette Organ mit dem Magnet-Resonanz-Tomographen gescannt und auf minimale Beeinträchtigungen durchleuchtet. Diese entstehen u.a. durch Stress und erhöhten Blutdruck, Alkohol und Zigaretten. „Das Gehirn hat viele Gegenspieler, die sich beeinträchtigend auf die Denkfähigkeit auswirken,“ so der begleitende Radiologe Dr. Thomas Egelhof. „Wir können an den Bildern ganz genau herausarbeiten, welche Belastungen vorliegen und bereits kleinste Veränderungen frühzeitig erkennen. So können wir gemeinsam mit den Untersuchten konstruktive, gehirnfördernde Strategien für den Alltag entwickeln.“

Zudem werden beim NeuroCheck einzelne Hirnfunktionen unter die Lupe genommen. Dazu hat Dr. Hans Wilhelm, Neuropsychologe am Universitätsklinikum Essen vielschichtige Tests in langjährigen Studien erforscht und zusammengestellt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden fokussiert er das Zentrale Nervensystem: „Wer seine kognitive Leistungsfähigkeit wirklich kennen lernen möchte, der erhält bei uns einen präzisen Überblick. NeuroCheck ist eine Kombination aus Gehirnleistung und morphologischen Veränderungen im Kopf. Diese Veränderungen sind mit dem Älterwerden völlig normal. Sie bewirken aber, dass die Leistungsfähigkeit sich verlagert und dabei neue Stärken oder Schwächen entstehen.“ Dr. Wilhelm untersucht seine Patienten u.a. auf Fähigkeiten im Bereich Wahrnehmung und Aufmerksamkeit, Lernen und Gedächtnis. Hinzukommen räumliche Konstruktion und Entscheidungsfähigkeit. „Dabei entdecke ich bei fast allen Untersuchten ganz spezielle Fähigkeiten und Stärken, die so noch nicht bei ihnen festgestellt wurden.“

Albrecht K., 42, Direktor bei einem internationalen Pharmakonzern hat den NeuroCheck gemacht: "Ich war immer wieder besorgt um meine Gedächtnisleistung, da ich im Berufsstress manchmal vergesslich bin. Natürlich war ich sehr erleichtert, als ich erfahren habe, dass bei mir keinerlei Einschränkungen und erst recht keine Anzeichen für Alzheimer vorliegen. Auch weiß ich jetzt, wie ich für die Zukunft meine grauen Zellen schützen und auf Trab halten kann."

Nicola Mangen | VVA Health Marketing
Weitere Informationen:
http://www.preventicum.de

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