Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Junge Menschen tragen hohes Risiko für Mundkrebs

09.11.2004


Regelmäßige Zahnarztbesuche als Vorbeugemaßnahme empfohlen

... mehr zu:
»Cannabis »Mundkrebs

Mundkrebsraten könnten steigen, weil junge Menschen mehr rauchen und trinken. Eine Umfrage unter 200 britischen Zahnärzten hat ergeben, dass 85 Prozent der Dentisten mit einem Anstieg derartiger Fälle bei den 18- bis 25-Jährigen rechnen. Nur ein Drittel von 1.000 Befragten wusste, dass Alkohol als erhöhter Risikofaktor für die Krankheit gilt. Das berichtet die BBC.

Jedes Jahr gibt es in Großbritannien etwa 4.300 neue Mundkrebsfälle. Etwa 1.700 sterben an der Krankheit. Experten schätzen, dass exzessiver Alkoholkonsum das Risiko für Mundkrebs etwa um das Dreißigfache erhöht. Fast die Hälfte der Zahnärzte in der Umfrage befürchtet eine Zunahme der Betroffenen, wenn Cannabis "deklassifiziert", das heißt in der Gefährlichkeitsstufe herabgesetzt wird. Dentisten sind dahingehend ausgebildet, frühe Zeichen von Mundkrebs zu erkennen, wie weiße Stellen oder Geschwülste im Mund, oder ein Geschwür, das nicht heilt.


Henry Clover, Berater für die private Dental-Firma Denplan, sagte: "Es besteht das Risiko, dass die Deklassifizierung von Cannabis und der Lebenswandel der 18- bis 30-Jährigen die Verbreitung der Krankheit in der Zukunft erhöht." Er fügte hinzu, dass Alkohol ein Karzinogen sei, eine Krebs erregende Substanz.

Eine frühe Entdeckung spielt beim Überleben von Mundkrebs eine entscheidende Rolle, mit Überlebenschancen zwischen 50 und 90 Prozent, wenn die Behandlung bald einsetzt. Julie Sharp von Cancer Research UK sagte: "Die meisten Fälle von Mundkrebs könnten komplett vermieden werden. Drei Viertel der Mundkrebsfälle treten bei Menschen auf, die rauchen oder Tabak kauen und trinken." Während sich die meisten Menschen über die Gefahren des Rauchens bewusst seien, fehle das Verständnis für die Auswirkungen des Alkohols auf Mundkrebs. Regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt seien besonders für jene Menschen zu empfehlen, die rauchen und trinken.

Marietta Gross | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://news.bbc.co.uk
http://www.cancerresearchuk.org/

Weitere Berichte zu: Cannabis Mundkrebs

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Vitamin-Mangel, der Kampf gegen die Antriebslosigkeit und Nahrung für die Nerven
08.12.2016 | PhytoDoc Ltd.

nachricht Entschlüsselung von Kommunikationswegen zwischen Tumor- und Immunzellen beim Eierstockkrebs
06.12.2016 | Wilhelm Sander-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie