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Roboter- und Computerunterstütze Medizin immer ausgereifter

07.10.2004


Internationale Tagung für Computer- und Roboterassistierte Chirurgie an der TU München

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»Chirurgie

Innovative und modernste Operationstechnologien sind Thema der „3.Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Computer- und Roboterassistierte Chirurgie“ (Curac), die am 8. und 9. Oktober 2004 an der Technischen Universität München stattfindet. Etwa 350 Wissenschaftler und Fachleute aus aller Welt befassen sich mit neuen Methoden der Navigation und Robotik in der Medizin. In Arbeitsgruppen und Vorträgen geht es unter anderem um Simulation und virtuelle Realität, Registrierung und medizinische Bildverarbeitung, Mechatronik, Telemedizin und Chirurgische Instrumentation. Neben technologischen Neuerungen aus dem Bereich Computer Aided Surgery (CAS) wird auch über deren gesundheitsökonomische Wirkung diskutiert.

Computer- und Roboterunterstützte Systeme gehören, vor allem in Universitätskliniken, mittlerweile zur festen Ausstattung. Eingesetzt werden sie in den unterschiedlichsten medizinischen Gebieten wie beispielsweise der Onkologie, Neurochirurgie, Orthopädie, HNO, der plastischen wie auch der Gesichts- und Mundkiefer-Chirurgie. Als „intelligentes“, interaktives Werkzeug entwickelt, ermöglichen sie bei Operationen eine präzise und punktgenaue Handhabung. In einer von vielen unterschiedlichen Anwendungen agiert der Chirurg mit Konsole und Joystick, seine Bewegungen werden vom Roboter 1:1 am Patienten ausgeführt. Ein anderes häufiges Einsatzgebiet ist die Bestrahlung von Tumoren. Der hierfür für gewöhnlich eingesetzte Linearbeschleuniger, der aus verschiedenen Richtungen auf den Patienten einwirkt, ist hier an einem Roboterarm befestigt (CyberKnife-System). Das System ist somit deutlich flexibler und damit effektiver in der Handhabung als konventionelle Geräte.


Die Deutsche Gesellschaft für Computer- und Roboterassistierte Chirurgie e.V. (Curac) ist seit 2001 auf diesem Gebiet aktiv. Neben wissenschaftlicher Forschung befasst sie sich auch mit den Bereichen Workflow, Computereinsatz im klinischen Tagesablauf und Dokumentationen. Während der beiden Konferenztage findet im Foyer des Audimax zusätzlich eine Industrieausstellung statt, auf der Neues aus dem medizinisch-technischen Bereich präsentiert wird.

CURAC 2004, 8.-9. Oktober 2004 im Audimax und vier Hörsälen der Technischen Universität München Arcisstraße 21, 80333 München

Nähere Informationen zur Curac 2004 und dem Veranstaltungsprogramm sind im Internet unter www.curac.org/curac04 zu finden.

Ursula Eschbach | Technische Universität München
Weitere Informationen:
http://www.curac.org/curac04
http://www.tu-muenchen.de

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