Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Den Eisprung möglichst sicher erkennen

07.10.2004


Studie der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg untersucht Bedeutung der Selbstbeobachtung bei unerfülltem Kinderwunsch / Teilnehmerinnen gesucht



Die Universitäts-Frauenklinik Heidelberg bietet Frauen bis 40 Jahren, deren Kinderwunsch bislang unerfüllt geblieben ist, im Rahmen einer Studie eine zusätzliche Beratung zur Bestimmung ihrer fruchtbaren Tage an. Außerdem können dabei Untersuchungen, die in der "Kinderwunsch-Sprechstunde" durchgeführt werden, schon im Vorfeld erledigt werden. Das Forschungsprojekt, das die Bedeutung der Selbstbeobachtung wissenschaftlich untersucht, wird von der Jung Stiftung für Wissenschaft und Forschung, Hamburg, gefördert.

... mehr zu:
»Eisprung


Die Universitäts-Frauenklinik (Abteilung Gynäkologische Endokrinologie) hat umfangreiche Erfahrungen mit der Beratung und Behandlung von ungewollt kinderlosen Paaren; seit vielen Jahren bietet sie eine Kinderwunsch-Sprechstunde an. Derzeit ist mit einer durchschnittlichen Wartezeit von ca. zwei Monaten für den ersten Beratungstermin zu rechnen. "Durch die Teilnahme an der Studie lässt sich die Wartezeit überbrücken", erklärt der Ärztliche Direktor, Professor Dr. Thomas Strowitzki. Den Teilnehmerinnen wird die einmalige Gelegenheit geboten, schon im Vorfeld der Beratung aktiv zu werden.

Da die Eizelle nach dem Eisprung nur für einen kurzen Zeitraum befruchtet werden kann, ist es wichtig, dass die Frau die Phase der Fruchtbarkeit erkennt. Bestimmte Körpersignale wie Körpertemperatur oder der Schleim des Gebärmutterhalses weisen darauf hin. "Die Studie soll ermitteln, ob die Selbstbeobachtung spontane Schwangerschaften oder eine effizientere Planung der Diagnostik und Behandlung ermöglicht", erklärt Dr. Petra Frank-Herrmann, die für das Studienprojekt verantwortlich ist.

Vor allem Frauen bis vierzig Jahren, die einen unregelmäßigen Zyklus haben oder aus anderen unbekannten Gründen keine Kinder bekommen, dürften von einer verstärkten Selbstbobachtung profitieren. Die Teilnahme erstreckt sich über zwei bis drei Monate, gesucht werden etwa 200 Teilnehmerinnen.

Interessentinnen wenden sich bitte an die Kinderwunsch-Sprechstunde der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg, Tel. 06221 / 56 79 21.

Dr. Annette Tuffs | idw
Weitere Informationen:
http://www.med.uni-heidelberg.de/aktuelles/

Weitere Berichte zu: Eisprung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Entschlüsselung von Kommunikationswegen zwischen Tumor- und Immunzellen beim Eierstockkrebs
06.12.2016 | Wilhelm Sander-Stiftung

nachricht Tempo-Daten für das „Navi“ im Kopf
06.12.2016 | Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Das Universum enthält weniger Materie als gedacht

07.12.2016 | Physik Astronomie

Partnerschaft auf Abstand: tiefgekühlte Helium-Moleküle

07.12.2016 | Physik Astronomie

Bakterien aus dem Blut «ziehen»

07.12.2016 | Biowissenschaften Chemie