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Wachstumshormon vergrößert Brustkrebs

09.09.2004


Neue Therapieformen möglich



Wissenschaftler des neuseeländischen Liggins-Instituts haben ein Wachstumshormon entdeckt, das Brustkrebszellen vergrößert. Das in der Brust erzeugte Hormon bestimmt wie aggressiv der Tumor in den Zellen wächst. Seine Entdeckung hilft das Brustkrebswachstum besser zu verstehen. Die Ergebnisse werden diese Woche in einer Ausgabe des US-Journals "Proceedings of the National Academy of Science" veröffentlicht.

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Brustkrebs, eine der führenden Krebsformen bei Frauen der westlichen Länder, verläuft tödlich, wenn Metastasen sich von der Brust auf andere Organe wie Gehirn, Lunge oder Leber verbreiten. "Eines der größten Probleme in der Behandlung ist die Vervielfältigung und das Wachstum von Zellen außerhalb des Tumors", sagte Peter Gluckman, Direktor des Liggins-Instituts. Frühere Studien zeigen ebenfalls, dass eine direkte Beziehung zwischen dem produzierten Wachstumshormon und der Brustkrebszellen-Aktivität existiert.

Laut Studie ist das Wachstumshormon für die Verschlechterung der Tumorformen verantwortlich. Das Wachstumshormon der Brust hat nämlich andere Eigenschaften als das Wachstumshormon der Hirnanhangsdrüse oder synthetische Hormone wie sie in der Therapie eingesetzt werden. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass ein Blockieren des Wachstumshormons die Prognosen zur Brustkrebsbehandlung verbessern kann. " Wir verwenden diese Studie um neue effizientere Therapien zu entwickeln", sagte Gluckman.

Cavita Bolek | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.liggins.auckland.ac.nz

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