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"Entwicklungshilfe" für die deutsche Pflege

06.09.2004


Im Gegensatz zu anderen europaeischen Laendern, ist Deutschland in Sachen Pflegewissenschaft immer noch Entwicklungsland - trotz der großen Probleme, die kuenftig wegen der dramatischen Alterung auf die Gesellschaft zukommen.

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Um der Pflegewissenschaft endlich auch in Deutschland zum Durchbruch zu verhelfen und den Wissenstransfer zu verbessern, haben sich jetzt Studierende des Instituts fuer Pflegewissenschaft der Universitaet Witten/Herdecke einen neuen Service ausgedacht: „Rent a Student“ („Miete einen Studenten“). Ab Oktober 2004 koennen die Wittener Studierenden bundesweit als Dozenten angefordert werden.
Die neue Ausbildungs- und Pruefungsordnung fuer die Berufe in der Krankenpflege schreibt vor, dass sich das Pflegehandeln an pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen ausrichten soll. Vor diesem Hintergrund wollen die Wittener Studierenden Informationen zum Inhalt, den Methoden und Zielen der Pflegewissenschaft und Pflegeforschung vermitteln. Zielgruppe sind neben Pflegeschuelern und -dozenten auch Teilnehmer an Weiterbildungen im Gesundheitswesen.

Inhalte und Methoden der Informationsangebote wurden in einer Lehrveranstaltung am Institut fuer Pflegewissenschaft erarbeitet. Die Kosten fuer die Dozententaetigkeit der Studierenden richten sich nach dem Umfang der gewuenschten Veranstaltung. Moeglich sind Seminare von drei Stunden bis zu mehreren Tagen.

Weitere Infos und Anmeldung:
Ulrike Michaelis, Tel. 02302/280119, Mail: rentastudent@uni-wh.de. Informationen ueber das Institut fuer Pflegewissenschaft der Universitaet Witten/Herdecke im Internet: http://www.uni-wh.de/pflege/index.html

Dr. Olaf Kaltenborn | alfa
Weitere Informationen:
http://www.uni-wh.de
http://www.uni-wh.de/pflege/index.html

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