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Gen verursacht Prostatakrebs

11.08.2004


Erkenntnis verspricht verbesserte Behandlungsmöglichkeiten



Forscher am Translational Genomics Research Institute (TGen) haben ein Gen identifiziert, das offenbar in Zusammenhang mit Prostatakrebs steht. Dieses Gen spielt eine Rolle bei der Regulierung und Aufrechterhaltung der normalen Gewebe-Organisation. Bei Prostatakrebs ist das so genannte EphB2-Gen inaktiviert. Zum ersten Mal sind Abnormalitäten dieses Gens mit Krebs in Zusammenhang gebracht worden. Die Forscher glauben, dass eine Funktionsstörung zur Zerstörung von Zellen führt und das Wachstum und Überleben von Prostatakrebszellen fördert.

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"Diese Erkenntnis kann zur Entwicklung zusätzlicher Diagnosemöglichkeiten und neuer Behandlungsmethoden für Prostatakrebs führen", ist Spyro Mousses, Leiter der Krebsabteilung am TGen, überzeugt. Weitere Forschungen sollen seine Involvierung bei Prostatakrebs und anderen Krebsarten untersuchen. "Die Entdeckung von Mutationen dieses Gens erlaubt uns die Erforschung neuer Wege bei der Behandlung von Männern in einem fortgeschrittenen Stadium von Prostatakrebs", so John Carpten vom TGen. "Da TGen seinen Auftrag in der Übertragung von Labor-Erkenntnissen in die klinische Umsetzung sieht, hoffen wir, dass uns diese Information hilft, Prostatakrebspatienten mehr Behandlungsmöglichkeiten und eine bessere Lebensqualität anzubieten." Laut Mousses sind aber mehr Faktoren als nur das EphB2-Gen in die Entstehung von Prostatakrebs involviert, was die Forschungsarbeit erschwert.

Marietta Gross | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.tgen.org

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