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Brachytherapie als Alternative bei Brustkrebs

26.07.2004


Vielen Frauen mit Brustkrebs wird unnotwendig die ganze Brust entfernt. Der Wissenschaftler Robert Kuske von Arizona Oncology Services argumentiert, dass Patientinnen durch die notwendige Bestrahlung von weniger radikalen Eingriffen abgeschreckt werden. Laut Kuske überwindet die so genannte Brachytherapie diese Hindernisse. Er geht davon aus, dass bei 80 Prozent der Betroffenen brusterhaltende Eingriffe möglich wären. Frühere Studien der University of Gdansk haben laut BBC ergeben, dass die Brust bei mehr als der Hälfte der Frauen entfernt wurde. An dieser Studie nahmen 4.700 Frauen aus 37 Ländern statt.



Kuske leitete Tests zur Wirksamkeit der Brachytherapie, bei der radioaktive Quellen direkt im erkrankten Gewebe platziert werden. Bei diesem Verfahren sind die restliche Brust und die umgebenden Organe nicht betroffen. Für die Behandlung sind vier bis fünf Tage erforderlich. Eine konventionelle Strahlenbehandlung dauert sechs bis sieben Wochen. Bei den durchgeführten Tests wurde die Brachytherapie gut vertragen. Die Krebserkrankung kehrte nur bei drei bis vier Prozent der Frauen wieder. Michelle Barclay von Breakthrough Breast Cancer erklärte, dass die Entscheidung für eine teilweise oder ganze Entfernung der Brust eine sehr schwierige sei. "Wir wissen, dass sich manche Frauen für eine Brustentfernung entscheiden, damit das Risiko eines erneuten Auftretens der Krebserkrankung so gering wie möglich ist."

Michaela Monschein | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.azoncology.com
http://www.breakthrough.org.uk

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