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Sicherer Test für die Diagnose von Eierstockkrebs

21.07.2004


Massenspektrometer misst Gewichtsunterschiede von Proteinen



Forscher vom US National Cancer Institute (NCI)haben einen Test entwickelt, der mit 100-prozeniger Sicherheit Eierstockkrebs erkennen kann. Das berichtet die Gesellschaft für Endokrinologie in Großbritannien.

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Die Studie beschreibt den Gebrauch eines hochauflösenden Massenspektrometers, mit dem Protein-Marker in kleinen Blutproben gemessen werden können. Das Massenspektrometer kann die leichten Differenzen im Gewicht zwischen normalen und kanzerogenen Proteinen erfassen, was den Forschern ermöglicht, jene Zellen zu identifizieren, die zum Krebs führen würden. Die Versuchsergebnisse zeigen eine 100-prozentige Sensitivität und eine 100-prozentige Genauigkeit beim Nachweis von Eierstockkrebs. In Großbritannien gibt jährlich etwa 6.800 neue Fälle dieser Krebsart, die damit die vierthäufigste Form von Krebs unter britischen Frauen darstellt.

Studienleiter Tim Veenstra vom NCI berichtete: "Dieses System stellt die jüngste Generation der Technologie dar, die wir erstmals 2002 im Lancet beschrieben haben. In der neuen Studie benutzten wir ein größeres Set klinischer Samples (250 Samples)." Sie hätten gezeigt, dass ein Instrument zur höheren Auflösung höhere Sensitivität und Genauigkeit erreichen könne, im Vergleich zu den Instrumenten mit niedrigerer Auflösung, die davor verwendet wurden.

Der Grund für eine Konzentration auf Eierstockkrebs liege darin, dass eine frühe Diagnose einen entscheidenden Einfluss auf den Erfolg der Behandlung hätte, so Lance Liotta, ebensfalls vom NCI. Veenstra fügte hinzu: "Zum gegebenen Zeitpunkt befindet sich das System noch in Entwicklung und ist nicht für einen Routineeinsatz geeignet. Aber diese Methode verspricht einen realen Schritt vorwärts in der Entdeckung von Eierstockkrebs in einem frühen Stadium. Wir hoffen, dass wir innerhalb weniger Jahre ein System entwickeln können, das für eine routinemäßige Diagnose eingesetzt werden kann."

Marietta Gross | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.cancer.gov
http://www.endocrinology.org

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