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Gift im Garten: Pflanzen können für Kinder gefährlich sein

14.07.2004


Goldregen, Engelstrompete und Herbstzeitlose - viele Pflanzen tragen schöne Namen und sehen auch noch hübsch aus. Für Kinder können sie im Garten aber gefährlich sein. Besonders die Kleinsten nehmen gern bunte Früchte, grüne Blätter oder duftende Blüten in den Mund. Bei den meisten Pflanzen macht das nichts, bei einigen kann es aber zu ernsthaften Vergiftungen kommen - dazu gehören beispielsweise die berüchtigten Tollkirschen. Die AXA Versicherung rät Eltern sich zu informieren, welche Pflanzen in Wohnung und Garten harmlos sind und welche tabu.

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Jährlich werden fast zwei Millionen Kinder in Deutschland bei Unfällen verletzt, schätzt die Bundesarbeitsgemeinschaft Kindersicherheit (BAG). Dazu gehören auch Vergiftungen mit Pflanzen im Wohnbereich und der freien Natur, die für Kinder wesentlich gefährlicher sind als für Erwachsene: Etliche Vergiftungs-Unfälle enden bei Kindern mit einem Krankenhausaufenthalt.

Gesetzlicher Unfallschutz besteht nur im Kindergarten und der Schule und auf dem Weg dorthin und wieder nach Hause. "Die private Unfallversicherung dagegen bietet Schutz rund um die Uhr und überall - und natürlich auch höhere Leistungen", sagt Experte Bernd Mengel. Zum Beispiel, wenn ein Kind wegen der Folgen einer schweren Vergiftung im Krankenhaus bleiben muss: Für Kinder bis zwölf Jahren zahlt die AXA Versicherung das doppelte vereinbarte Krankenhausgeld, damit eine Begleitperson ebenfalls im Krankenhaus übernachten kann. Verpassen Schulkinder nach einem Unfall zu viel Unterricht, lässt sich von den Leistungen der Versicherung Nachhilfe-Unterricht bezahlen.


Eltern sollten sich früh informieren

"Wer Kleinkinder hat, sollte zuhause auf giftige Pflanzen unbedingt verzichten", rät Mengel. "Denn auch wer seine Kinder warnt, kann einen Unfall nicht ausschließen." Außerdem sollten sich Eltern über gefährliche Gewächse informieren, um sie in Parks und auf Spielplätzen erkennen und ihre Kindern aufklären zu können. Besonders im Urlaub heißt es aufpassen: Da ist der Reiz - unbekannter Beeren etwa - für Kinder besonders groß.

Eine Übersicht über giftige Pflanzen mit vielen Bildern hat das Bundesinstitut für Risikobewertung herausgegeben (Thielallee 88 - 92, 14195 Berlin).

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Weitere Informationen:
http://www.bfr.bund.de
http://www.axa.de

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