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Zusammenhang zwischen Multivitaminen und Asthma umstritten

07.07.2004


Vitaminergänzungen lösen die Allergien bei Kindern aus



Kinder, die Multivitaminpillen nehmen, haben ein erhöhtes Risiko an Asthma und Nahrungsallergien zu erkranken. Von dieser neuen Erkenntnis berichten Forscher vom Nationalen Medizinischen Zentrum für Kinder in Washington, allerdings haben sie noch keine Erklärung für die Ursachen.

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Die Mediziner glauben, dass die Vitamine Veränderungen der Zellen auslösen könnten, die die Chancen auf eine allergische Reaktion erhöhen, geben aber zu, noch keinen Beweis dafür zu haben. Die Studie an mehr als 8.000 Kindern basiert auf Daten der US-Regierung, die Mütter und Kinder seit 1991 begleitet hat. Basierend auf dieser Studie sehen die Forscher einen Zusammenhang zwischen der Multivitamin-Einnahme von Kleinkindern und Asthma unter schwarzen Kindern, sowie einen Zusammenhang zwischen frühkindlicher Multivitamin-Einnahme und Nahrungsallergien bei Flaschenbabys. Außerdem erkennt die Studie einen Zusammenhang zwischen Nahrungsallergien unter allen Kindern, die mit drei Jahren Multivitamine bekamen.

In einem Journal schreiben die Forscher: "Frühe Vitaminergänzungen sind verbunden mit einem erhöhten Risiko für Asthma bei schwarzen Kindern und Nahrungsallergien bei ausschließlich mit der Flasche ernährten Kindern." Es seien weitere Untersuchungen nötig, um die Komponenten zu identifizieren, die die Hauptursache für dieses Risiko darstellen. Asthma-Experten aus Großbritannien fordern ebenfalls weitere Studien: "Diese Ergebnisse widersprechen früheren Studien, die gezeigt haben, dass niedrigere Vitaminniveaus mit höheren Raten von Asthma in Zusammenhang stehen." Es sei extrem schwierig, nur aus dieser einen Studie Schlüsse zu ziehen.

Auch Frankie Phillips, Ernährungswissenschaftlerin bei der British Nutrition Foundation, findet die Ergebnisse "überraschend". Sie unterstreicht, dass diese Studie nicht beweist, dass Multivitamine direkt für ein erhöhtes Risiko, eine Allergie zu entwickeln, verantwortlich sind.

Marietta Gross | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.cnmcresearch.org
http://www.nutrition.org.uk

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