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Fischfette im Blut schützen das Herz

28.06.2004


Einfacher Test zur Ermittlung des Herzrisikos



Ein Test für Fischfette im Blut soll die Einschätzung des Herzrisikos ermöglichen. Wissenschaftler der Harvard University haben nachgewiesen, dass niedrige Omega-3 Fettwerte mit einem hohen Risiko in Zusammenhang stehen. Diese Fette kommen vor allem in Fischöl vor. Bekannt war laut BBC, dass das Essen von öligem Fisch das Herz schützt und das Risiko eines Herzanfalls verringert. Es gibt immer mehr Hinweise auf einen das Herz stabilisierenden Effekt. Die Ergebnisse der Studie wurden auf dem International Society for the Study of Fatty Acids and Lipids in Brighton präsentiert.



Das Team geht davon aus, dass die Untersuchung der Omega-3 Werte lebensrettend sein kann. Bilden die Omega-3 Fettsäuren weniger als vier Prozent der in den roten Blutkörperchen enthaltenen Fettsäuren, ist das Risiko eines plötzlichen Herztodes am höchsten. Am geringsten ist das Risiko bei einem Wert von acht Prozent. Ray Rice von der International Society for the Study of Fatty Acids and Lipids erklärte, dass diese Forschungsergebnisse die Möglichkeit eines einfachen Bluttests zur Ermittlung des Herzrisikos lieferten. Damit sei auch eine einfacher Weg zur Prävention gegeben. Belinda Linden von der British Heart Foundation betonte, dass die entscheidenden Werte in einem direkten Zusammenhang mit der Ernährung, konkret mit dem ausreichenden Essen von Fisch stünden. Ein logischer Ansatzpunkt sei daher die Kombination von Bluttest und entsprechender Ernährung.

Michaela Monschein, | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.harvard.edu
http://www.issfal.org.uk
http://www.bhf.org.uk

Weitere Berichte zu: Fettsäure Herzrisiko Herzrisiko# Omega-3

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