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Neue Medikamente gegen Arthritissymptome

18.06.2004


Bereits eine Dosis bietet Langzeitschutz



Ein Team des University College London hat mit Rituximbab ein Medikament getestet, das auf spezielle Zellen des Immunsystems abzielt. Die Ergebnisse legen nahe, dass eine einzelne Dosis ausreichend sein kann, um die Symptome bis zu 70 Prozent zu verringern. Eine weitere Studie der Glasgow Royal Infirmary hat nachgewiesen, dass cholesterinsenkende Statine wie Atorvastatin die Symptome ebenfalls reduzieren können. Die Ergebnisse der Rituximbab-Studie wurden im New England Journal of Medicine, die Statin-Studie in The Lancet veröffentlicht.



Die Wirkung von Rituximbab beruht laut BBC auf dem Abzielen auf B-Zellen, die vom Immunsystem zur Bekämpfung einer Infektion gebildet werden. Die Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass eine Fehlfunktion dieser Zellen die rheumatoide Arthritis auslösen kann. Tests mit 143 Teilnehmern zeigten, dass dieses Medikament Symptome wie Gelenksschmerzen, Schwellungen und Steifigkeit bei 43 Prozent der Patienten um mehr als die Hälfte verringern konnte. Bei bereits bekannten Medikamenten lag dieser Wert bei 13 Prozent. Die Studie war darauf ausgelegt, Fortschritte über einen Zeitraum von sechs Monaten zu beobachten. In vielen Fällen hielt die Verbesserung aber mindestens ein Jahr an. In Zukunft soll eine einzelne Dosis einen jahrelangen Schutz bieten.

Michaela Monschein | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.ucl.ac.uk
http://content.nejm.org
http://www.thelancet.com

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