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Verbesserung der Behandlungsergebnisse bei Notfallpatienten um 50 Prozent

11.05.2004


Im Rahmen des 6WINIT-Projekts für neue mobile kabellose Geräte wurde das Guardian Angel-System für medizinische Notfälle entwickelt. Vorbereitende Patiententests zeigen, dass bei einem Einsatz des mobilen Ipv6 die Patientenergebnisse aus medizinischer Sicht um 50 Prozent steigen werden.



Die Verbesserung der Kommunikation zwischen Sanitätern, der zentralen Steuerung und den Krankenhäusern wird oft als wichtige Grundlage für Patientensicherheit und -genesung betrachtet. Die Berücksichtigung dieser Philosophie und die Anwendung der neuen Technologie, die von Initiativen zum mobilen IPv6-3G-Internet präsentiert wurde, ebnen gemeinsam den Weg für bestehende verkabelte IPv6-Infrastrukturen.

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Zu den gegenwärtigen Problemen, mit denen mobile kabellose Internetdienste zu kämpfen haben, gehören Mangel an IP-Spektren, Bandbreiten und IP-Adressen sowie die schlechte Qualität von Service und Sicherheit. Deshalb hat sich eine der 6WINIT-Initiativen auf die Bereitstellung von medizinischen Anwendungen und Diensten konzentriert, die das 3G IPv6-Fernsprechwesen und kabellose Multimediadienste einschließen.

Momentan wird das GANS (Guardian Angel System) angeboten, das als telemedizinisches System in Echtzeit zur akuten Beratung in medizinischen Notfällen verwendet wird. Während das ursprüngliche Konzept vom 6WINIT-Partner UKT stammt, wurde das technische Design und die Implementierung von RUS realisiert.

Die spezifischen Ziele dieses partnerschaftlich realisierten Projekts drehten sich um die Kommunikationslinks zwischen den Ambulanzen und Krankenhäusern. Das System kann außerdem für WAN-Systeme verwendet werden. Die Universität von Bremen stellte den Audio-Stream zur Verfügung, während Ericsson das System bereitstellte, welches auf der LINUX MIPv6-Komponente basiert, d.h. seine Software ist eine offene Quelle.

Des weiteren ist GANS ein allgemeines System für Echtzeit-Kommunikation und Datenaufnahmen zwischen Fahrzeugen und Basisstationen sowohl in 3G- als auch B3G-Netzwerken. Und als solches sind die Partner an kurz- und mittelfristigen Anwendungen für eine zukünftige umfassende Entwicklung interessiert, die wiederum ein größeres Zukunftspotential für die Behandlungsergebnisse bei medizinischen Notfallpatienten bietet.

Kontakt:

Dr. Marcus Rall
Eberhard-Karls-Universitaet Tuebingen, Anesthesiology
Head of Centre for Patient Safety and Simulation
Hoppe-Seyler 5, D-72076 Tuebingen
Tel: 07071-2986622, Fax: -295533
Email: Marcus.Rall@med.uni-tuebingen.de

Dr. Marcus Rall | ctm
Weitere Informationen:
http://www.ks.rus.uni-stuttgart.de

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