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Neue Infinity-Lösungen für die Patientenüberwachung im operativen Bereich

15.04.2004


Die Dräger Medical präsentiert auf dem diesjährigen WCA (13th World Congress of Anaesthesiologists), vom 18. - 23. April in Paris ihre neuesten Lösungen für den akutmedizinischen Behandlungsbereich. Zu den Neuerungen des Infinity Patient Monitoring Systems™ gehören neben Infinity® Omega auch der Trident™-Pod für die neuromuskuläre Überwachung, der Infinity BISx™-Pod zur Messung der Sedierungseffekte und das MonoLead™ EKG-Kabel.


Infinity Omega bietet „Clinical Vision“

Im OP und anderen intensivmedizinischen Bereichen müssen Ärzte und Pflegepersonal oft gleichzeitig auf unterschiedliche Informationen am Patientenbett zugreifen. Deshalb entwickelte Dräger Medical die Infinity Omega-Lösung: Eine Kombination aus einem krankenhausweit einsetzbaren transportablen Monitor („Delta“) und einem IT-Portal (Infinity Explorer), das die Informationen aus dem klinischen Kontext sowie dem Monitor und weiteren medizinischen Geräten verbindet. „Infinity Omega verbessert die Patientenüberwachung, da er sowohl Echtzeit-Daten anzeigt als auch einen umfassenden Überblick über den Gesundheitszustand des Patienten vermittelt“, erklärt Dave Camlin, Senior Produktmanager der Infinity Systeme. „Wir nennen das „Clinical Vision“. Infinity Omega liefert Informationen, die sowohl für die Patientenüberwachung als auch für die Diagnose relevant sind, und unterstützt somit Ärzte und Pflegepersonal beim schnellen Entscheidungsprozess - für die weitere Behandlung des Patienten.“


Infinity Omega gewährleistet die kontinuierliche Anzeige der Echtzeit-Daten am Patientenbett über den Infinity Delta-Monitor. Gleichzeitig erscheinen auf dem zweiten Bildschirm (Infinity-Explorer) erweiterte Monitoringfunktionen, die es dem Anwender ermöglichen, sich individuell vorkonfigurierte Informationen aus dem Infinity-Monitoring sowie anderen medizinischen Geräten anzeigen zu lassen. Darüber hinaus ist die Steuerung der Überwachungsfunktionen sowohl vom Delta-Monitor als auch vom Infinity-Explorer aus möglich.

Zusätzliche IT-Anwendungen, wie beispielsweise InnovianTM Anesthesia, und Web-unterstütze Applikationen sowie DICOM Radiologie-Bilder sind optional darstellbar.

Die einzigartige Architektur von Infinity erlaubt es - über die patentierte Infinity Docking Station (IDS) - bettseitig voreingestellte Informationen zu speichern – einschließlich der Parameter, Kurven und Alarmgrenzen. Das bedeutet, dass ein kompakter, standardisierter Monitor mit dem Patienten alle Stationen durchläuft und sich dabei den unterschiedlichen Bedürfnissen anpasst. Die ebenfalls patentierte Pick and Go® -Technologie des Infinity-Systems setzt auch den separaten Transportmonitoren ein Ende: Sogar während des Transports sind nun ununterbrochen alle Überwachungsinformationen verfügbar - jederzeit und überall. Die Infinity Omega-Lösung ist seit April erhältlich.

Trident- und BISx-Pods verbessern die Neurologische Überwachung

Dräger Medical stellt den Infinity Trident-Pod mit neuromuskulärem Transmissionsmonitoring (neuromuscular transmission monitoring - NMT) als Modul vor. Die NMT-Parameter bieten ein objektives Bild der Muskel-Relaxation des Patienten, die mit entsprechenden Medikamenten behandelt wurden. Damit steht dem Arzt ein weiterer Parameter zur Verfügung, um die Relaxation des Patienten zu überwachen. Der Trident-Pod ist ab Sommer 2004 erhältlich und soll zukünftig um weitere Parameter ergänzt werden. Damit steht ein integrierter Ansatz für die neurologische Überwachung zur Verfügung.

Ebenfalls in der Entwicklung und ab Sommer 2004 erhältlich ist der Infinity BISx-Pod. Der Bispectral Index® (BIS) zeigt die Auswirkungen der Sedierung auf das Gehirn: Anästhetika können präziser eingesetzt werden und der Arzt kann die Narkosetiefe des Patienten während der Operation besser bestimmen und entsprechend darauf reagieren.

Das MonoLead™ EKG-Kabel vereinfacht das Kabel-Management am Patienten

Das neue MonoLead™ EKG-Ableitungskabel ist eine patentierte einfache EKG-Kabellösung für 3-, 5-, 6- und 12 Ableitungen für die Bereiche OP, Telemetrie und Intensivüberwachung. MonoLead verhindert den „Kabelsalat“, lässt sich einfach reinigen, anschließen und ist zudem komfortabler für den Patienten. Das MonoLead-Kabel ist ab Mai 2004 erhältlich.

Kontakt:

Drägerwerk AG: Vanina Herbst
Investor Relations
Phone +49 (451) 8 82-2685
vanina.herbst@draeger.com

Dräger Medical:
Claudia Büring
Public Relations
Phone +49 (451) 8 82-1986
Claudia.buering@draeger.com

Claudia Büring | Dräger Medical
Weitere Informationen:
http://www.innovations-report.de/html/profile/profil-1158.html

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