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Kampagne zur Organspende

13.04.2004

Gesundheitsministerin Ursula von der Leyen übernimmt die Schirmherrschaft einer Organspende-Kampagne der niedersächsischen Betriebskrankenkassen (BKK). Die Betriebskrankenkassen wollen in diesem Jahr ganz besonders für Organspendeausweise bei ihren Versicherten werben. Ursula von der Leyen: "Jeder kann durch eine schwere Erkrankung plötzlich auf lebensrettende Organtransplantationen angewiesen sein. Nur wenn viele bereit sind, Organe zu spenden, kann auch vielen geholfen werden. Allein in Niedersachsen warten mehr als 2000 Menschen auf ein Spenderorgan." Deswegen - so von der Leyen weiter - begrüße ich alle Aktivitäten, die über das Thema Organspenden und die Organspendeausweise informieren.

"Nur wenn mehr Bürger einen Organspendeausweis ausfüllen und damit dokumentieren, dass nach ihrem Tod ihre Organe spenden, kann mehr Kranken als heute geholfen werden", sagte Ingo Werner, Vorstandsvorsitzender des BKK Landesverbandes Niedersachsen-Bremen. Dem Verband gehören 22 Betriebskrankenkassen (BKK) in Niedersachsen und Bremen an.

Ursula von der Leyen: "Wer sich zu Lebzeiten selbst entscheidet und dies im Organspendeausweis dokumentiert, erleichtert es seinen Angehörigen. Andernfalls müssen die Angehörigen nach dem mutmaßlichen Willen des Verstorbenen befragt werden und in dessen Sinne entscheiden. Diese schwere Aufgabe in der Stunde der Trauer werde allen Angehörigen erspart, wenn der Verstorbene seinen Willen im Organspendeausweis kund getan hat.

Eine große Mehrheit der Bevölkerung wünscht sich im Notfall medizinische Hilfe auch durch fremde Organe; aber nur rund zwölf Prozent der Bevölkerung haben einen Organspendeausweis ausgefüllt.

Wolfgang Beyer | BKK
Weitere Informationen:
http://www.bkk-niedersachsen-bremen.de

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