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Neue Methode gegen Heuschnupfen wissenschaftlich erfolgreich getestet 

02.05.2001


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»Heuschnupfen
Die vorbeugende Wirkung einer Pollenschutzcreme gegen Heuschnupfen wurde jetzt durch mehrere Studien in Berlin, Frankfurt und München erforscht und nachgewiesen. Das berichtet notabene medici, das Journal für Ärzte,
in seiner neuen Ausgabe. Professor Dr. Volker Jahnke von der Charité Berlin und Prof. Dr. Dr. Thomas Wustrow, Facharzt für Hals-, Nasen- Ohrenheilkunde, Plastische Operationen, Allergologie, Stimm- und Sprachstörungen in München haben demnach das Ergebnis einer offenen Studie vorgelegt. Darin werde bewiesen, dass durch vorbeugendes Eincremen des vorderen Nasenabschnitts mit Pollenschutzcreme, die Symptome eines Heuschnupfens (allergische Rhinitis) bei den Betroffenen deutlich abnähmen. Die Symptome seien zwischen 50 und 58 Prozent zurückgegangen. Eine placebokontrollierte Studie an der Charité und bei Prof. Dr. Hans-Jürgen Wilhelm in Frankfurt/ Main habe eine Abnahme des Symptommesswerts um 38 Prozent ergeben. Der Flussabfall sei um 39 Prozent reduziert worden. "Die Pollenschutzcreme Simaroline erweist sich demnach als ein Medizinprodukt, das zur Teilkarenz bei der ,allergischen Rhinitis’ geeignet ist", laute das Fazit der Wissenschaftler. Sie hätten damit bestätigt, was auch der Allergologe Prof. Dr. Albrecht Bufe, Institut für experimentelle Pneumologie an der Ruhr-Universität Bochum letztes Jahr in einer eigenen Studie herausgefunden habe: Heuschnupfenpatienten, bei denen regelmäßig eine Pollenschutzcreme im vorderen Nasenbereich aufgetragen worden sei, hätten eine deutliche Verringerung ihrer allergischen Beschwerden angegeben.

Prof. Wustrow erklärte laut Ärztejournal zur prophylaktischen Anwendung der Pollenschutzcreme, eine solche Maßnahme zur Kontaktvermeidung mit dem Allergen (Karenz) sei für den Pollen-, Tierhaar- und Stauballergiker "die beste Maßnahme zur Vermeidung inhalationsallergischer Reaktionen überhaupt." Die mineralische Kohlenwasserstoffcreme könne durch den Schutzfilm, den sie bilde, den Kontakt des Allergens mit der Nasenwand unterbinden oder zumindest stark einschränken. Das führe dann "zu einer Verringerung des allergischen Reizes und damit auch zur Verringerung der Symptomatik" wie Niesreiz und Fließschnupfen. Als Präventionsmaßnahme empfiehlt Wustrow die vier- bis sechsmalige Eincremung des Nasenvorhofs pro Tag. Bei hohem Allergendruck sei eine Wiederholung alle halbe bis eine Stunde erforderlich. Die Nase müsse vor Anwendung gründlich gereinigt werden.

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