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Innovation in der Medizin: Ein maßgeschneidertes Behandlungskonzept für den einzelnen Patienten

10.04.2001


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»Gesundheitswesen »MPE
MedPlus Europe S.A. bietet neuartiges Konzept der "personalised molecular medicine" an

Die traditionelle Medizin befindet sich in einem Dilemma. Auf der einen Seite sind die medizinischen Strukturen (auch die der Universitätskliniken) nicht in der Lage, die rasant wachsenden Erkenntnisse der Informationsmedizin zeitnah in therapeutische Konzepte einfließen zu lassen. Die Kluft zwischen dem medizinisch Möglichen und dem tatsächlich Praktizierten wird immer größer. Auf der anderen Seite sind Patienten - bedingt durch die Möglichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnologie - über den neuesten Stand der medizinischen Fortschrittes meist bestens informiert. Gerade diese gut informierten Patienten suchen nicht selten vergebens nach Therapeuten, die ihnen eine Medizin nach dem neuesten Stand der Wissenschaft anbieten können. Das gilt besonders für chronisch kranke Patienten, aber auch für Menschen, die im Sinne einer medizinischen Vorsorge ihre Gesundheit bestmöglich erhalten wollen ("Anti-Aging").

Neue Ansätze im Gesundheitswesen erforderlich

Auch der Sachverständigenrat für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen stellt in seinem jüngst veröffentlichten Gutachten zur "Bedarfsgerechtigkeit und Wirtschaftlichkeit" dem deutschen Medizinsystem kein gutes Zeugnis aus. Die Sachverständigen bemängeln, dass Deutschland im internationalen Vergleich führender Industrienationen zwar eine Spitzenposition bei den Gesundheitsausgaben einnimmt, diese hohen Kosten sich aber bestenfalls in einer durchschnittlichen Lebenserwartung widerspiegeln. Das deutsche Gesundheitswesen orientiere sich zu wenig an den Bedürfnissen der Patienten, so die Experten. Vor allem der vorbeugende Gesundheitsschutz werde sowohl in den Arztpraxen als auch in der Politik vernachlässigt.

Personenbezogene molekulare Medizin löst das Dilemma

Die MedPlus Europe S.A. (MPE) will mit ihrem innovativen Konzept der personenbezogenen molekularen Medizin ("personalised molecular medicine") die Lücke im therapeutischen und präventiven Gesundheitsbereich schließen. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen ein neuartiges diagnostisches und therapeutisches Konzept entwickelt: den MPE-SISA(standardized individualised system analysis)-Check. Bei diesem kommerziell angebotenen Gesundheits-Check wird für jeden Patienten ein eigenes diagnostisches Profil ("Fingerprint") erstellt, das die Grundlage für ein gezieltes individuelles Behandlungskonzept darstellt. Dabei werden wichtige Parameter der Instandhaltungssysteme des Körpers - insbesondere des Immunsystems - gemessen. In den Check, dessen methodisches Repertoire die Wissenschaftler ständig auf den neuesten Stand bringen, fließen die aktuellen Erkenntnisse aus gentechnischer Forschung, Molekularmedizin und Immunologie ein.

Eingesetzt wird der SISA-Check

  • zur effizienten Behandlung chronischer Erkrankungen wie Rheuma, Krebs oder Multipler Sklerose
  • zur Vorbeugung von Gesundheitsstörungen bzw. zur Erhaltung eines optimalen Gesundheitszustandes

Der SISA-Check besteht aus einem festen Basismodul, das durch individuell zugeschnittene Zusatzmodule ergänzt wird. Im Basismodul werden relevante Biodaten erfasst: neben einer ausführlichen Anamnese, die anhand eines von MPE entwickelten Fragebogens erfolgt und computergestützt ausgewertet wird, eine körperliche Untersuchung sowie eine Routine-Blutuntersuchung. In den Zusatzmodulen führen die Wissenschaftler gezielte Blutanalysen und Zellfunktionstests durch, die im Bezug zu bestimmten Krankheitssymptomen stehen. Gegebenenfalls sind Belastungschecks ("Immunleistungschecks") möglich. Die so erhaltenen Daten lassen Rückschlüsse auf die individuelle Gesundheitsperformance des Patienten zu und machen eine gezielte personenbezogene Behandlung der Gesundheitsstörung möglich.

Das neuartige Konzept der "personalised molecular medicine" richtet sich vor allem an Krankenhäuser, Betriebe, Ärzte und Betreiber von Gesundheits- und Health Zentren - an medizinische Dienstleister also, die in einem hart umkämpften Gesundheitsmarkt ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten wollen und müssen. Auch für Kostenträger dürfte der Ansatz von Interesse sein, eröffnet er doch immense Einsparpotentiale im Gesundheitswesen.

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