Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Einziger Sechsfach-Impfstoff ohne Konservierungsmittel ist gut verträglich

19.04.2001


... mehr zu:
»Impfung »Sechsfach-Impfstoff
Sechs ist keine zuviel

   Mühltal (ots) - Manche Mutter ist besorgt, wenn der

Kinderarzt vorschlägt, ihr Kind mit Mehrfachimpfstoffen zu impfen. Die Befürchtung, die Belastung für den kindlichen Organismus sei zu groß, ist nach Expertenmeinung jedoch völlig unbegründet. Studien zeigen, dass der neuentwickelte Sechsfach-Impfstoff ohne Konservierungsmittel sicher gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Kinderlähmung, Haemophilus influenzae Typ b (Hib) und Leberentzündung (Hepatitis B) schützt und dabei gut verträglich ist.

      "Impfungen gegen mehrere Krankheiten gleichzeitig stellen kein Problem für das Immunsystem dar", weiß die Expertin Dr. Silvia Stojanov aus München. Die Ärztin, die an der Sicherheitsstudie des neuen Sechsfach-Impfstoffs von Aventis Pasteur MSD maßgeblich beteiligt war, versichert, dass "die sechs Impfkomponenten nach bisheriger Erfahrung keine Überbelastung für das Immunsystem von Säuglingen und Kleinkindern bedeuten". Schon durch die "Ausatemluft" der Mutter ist ein Kind mit mehr Keimen konfrontiert als in einer Spritze enthalten sind. Zudem sind die im Impfstoff enthaltenen Erregerbestandteile inaktiviert. Die Keime haben ihre krankmachende Wirkung verloren: "Dem Tiger" wurden quasi "die Zähne gezogen".

   Wichtig zu wissen: Bei dem Sechsfach-Impfstoff handelt es sich um eine komplette Neuentwicklung und nicht nur um eine Addition der verschiedenen Komponenten. So gelang es, auf den Zusatz von Konservierungsmitteln völlig zu verzichten. Die Ergebnisse der Studien, an denen fast 4000 Säuglinge in Deutschland und Frankreich teilgenommen haben, bestätigen die gute Verträglichkeit und Sicherheit des neuen Sechsfach-Impfstoffes.

      Mit insgesamt nur vier Injektionen werden alle von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut in Berlin empfohlenen Impfungen für Säuglinge und Kleinkinder im ersten Lebensjahr abgedeckt. Weniger Injektionen bedeuten weniger Aufregung für Kinder und Eltern. Aus Sicht der Kinder ist gerade dies ganz sicher der wichtigste Vorteil.

      Informationsmaterial und ärztliche Beratung    zum Thema Impfen bietet kostenlos:

Service Impfen Aktuell
Ober-Ramstädter-Straße 96, 64367 Mühltal.
Telefonsprechstunde: montags von 14.00 bis 17.00 Uhr.
Tel.: 0 61 51 / 13 6 99 - 25
Fax: 0 61 51 / 13 6 99 - 29
E-Mail: info@impfen-aktuell.de


Kontakt für die Medien:
Circle Comm GmbH - Agentur für Gesundheitskommunikation
Bettina Kühne, Tel. 06151 / 1 36 99 - 12
Donate Schreiner, Tel. 06151 / 1 36 99 - 11

ots |

Weitere Berichte zu: Impfung Sechsfach-Impfstoff

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Bei Notfällen wie Herzinfarkt und Schlaganfall immer den Notruf 112 wählen: Jede Minute zählt!
22.06.2017 | Deutsche Herzstiftung e.V./Deutsche Stiftung für Herzforschung

nachricht Tropenviren bald auch in Europa? Bayreuther Forscher untersuchen Folgen des Klimawandels
21.06.2017 | Universität Bayreuth

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften