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Neuer Ansatz zur Behandlung von Narkolepsie

16.03.2004


Tierversuche mit Orexin erfolgreich



Eine Chemikalie, die natürlich im Gehirn vorkommt, hat bei Tierversuchen viel versprechende Ergebnisse für die Behandlung von Narkolepsie erzielt. Wissenschaftler der University of Texas haben nachgewiesen, dass das Injizieren von Orexin die Symptome der Schlafstörung bei Mäusen stoppt. Die Behandlung machte die Tiere munterer und verringerte andere Krankheitssymptome wie Muskelschwäche. Die Ergebnisse der Studie wurden in den Proceedings of the National Academy Sciences veröffentlicht.

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Das Team um Masashi Yanagisawa untersuchte gentechnisch veränderte Mäuse, denen die Fähigkeit Orexin natürlich herzustellen fehlte. Bei Orexin handelt es sich um kleine Molekülketten, die von den Nervenzellen des Hypothalamus produziert werden. Es wird angenommen, dass Narkolepsiepatienten diese Chemikalie nicht produzieren können, da die dafür notwendigen Zellen beschädigt sind. Die Forscher injizierten den Mäusen Orexin Peptide. In der Folge verbesserten sich die Wachheit und die regulären Schlafmuster sowie die Lähmungserscheinungen.

Zusätzlich mussten die Tiere anders als bei der Behandlung mit Amphetaminen die wach verbrachte Zeit nicht durch zusätzlichen Schlaf kompensieren. Das sei laut Yanagisawa von großer Bedeutung, da damit nachgewiesen sei, dass die Mäuse die Fähigkeit auf Orexin zu reagieren behielten. Orexin könnte auch bei der Behandlung von Schlaflosigkeit eine Rolle spielen. Es soll den Patienten laut BBC ermöglichen tagsüber wach zu bleiben.

Michaela Monschein | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www8.utsouthwestern.edu
http://www.pnas.org

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