Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Purdue researchers create templates on retinal tissues

08.12.2003


Researchers at Purdue University have created scaffold-like patterns on the surface of a pig’s retina, making templates out of molecular compounds called peptides that could promote the growth of transplanted healthy cells to treat age-related macular degeneration.



Macular degeneration destroys light-sensing cells in the retina. Researchers at other institutions have hypothesized that placing templates on the retina could enable transplanted cells to take hold and grow.

Biomedical engineers at Purdue used an instrument called an atomic force microscope and a device called a cantilever to lay down lines of peptides in a process known as dip-pen nanolithography. The pattern was permanently attached to a dime-size piece of retina extracted from the eye of a pig, said Albena Ivanisevic, an assistant professor of biomedical engineering and an assistant professor of chemistry at Purdue. The work was not done with live pigs.


"We wanted to demonstrate that we could perform lithography, or patterning, on something other than a metal, semiconductor or insulator surface," Ivanisevic said. "Here we have shown that it can be done on retinal tissue."

Ivanisevic detailed findings in a talk presented Dec. 3 during a meeting of the Materials Research Society in Boston.

"We are interested in making surfaces that can eventually be used for transplant strategies," Ivanisevic said. "It has been proposed that you might implant retinal pigment epithelial cells as a potential treatment for macular degeneration, but the success of such a procedure could be greatly increased if you used some sort of a template or scaffold."

Peptides are made of amino acids, the building blocks of proteins.

The Purdue engineer conducted tests demonstrating that the templates were permanently attached to the retinal tissues, but further work is needed to determine the precise nature of the bonds created and to fashion templates out of various types of peptides.

"The idea is to generate different types of patterns on the surface and test whether they indeed promote the proliferation of retinal pigment epithelial cells and how the surface arrangement of these molecules on the surface affects that," Ivanisevic said.

Each of the lines in the template was less than 100 nanometers wide. "Nano" is a prefix meaning one-billionth, so a nanometer is one-billionth of a meter, or roughly the length of 10 hydrogen atoms strung together.

Macular degeneration is an incurable eye disease that is the leading cause of blindness for people 55 and older in the United States, affecting more than 10 million Americans. Retinal pigment epithelial cells deliver nutrients to the retina and remove waste products. Macular degeneration is caused by a deterioration of these cells.

The research paper was written by Ivanisevic and visiting student Nicole Onyenenho from the University of Maryland.

Ivanisevic is associated with two centers in Purdue’s Discovery Park: the Birck Nanotechnology Center and Bindley Bioscience Center, which funded the research, and this work also is supported by the NASA Institute for Nanoelectronics and Computing at Purdue.


Writer: Emil Venere, (765) 494-4709, venere@purdue.edu
Source: Albena Ivanisevic, (765) 496-3676, albena@purdue.edu
Purdue News Service: (765) 494-2096; purduenews@purdue.edu

Emil Venere | Purdue News
Weitere Informationen:
http://news.uns.purdue.edu/html4ever/031205.Ivanisevic.retina.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Neuer Ansatz gegen Gastritis
10.08.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

nachricht Wenn Schimmelpilze das Auge zerstören
10.08.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer IPM präsentiert »Deep Learning Framework« zur automatisierten Interpretation von 3D-Daten

22.08.2017 | Informationstechnologie

Globale Klimaextreme nach Vulkanausbrüchen

22.08.2017 | Geowissenschaften

RWI/ISL-Containerumschlag-Index erreicht neuen Höchstwert

22.08.2017 | Wirtschaft Finanzen