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MHH: Nebenschilddrüse erstmals minimal invasiv operiert

13.06.2003


Die Schilddrüse und die Nebenschilddrüsen noch schonender zu operieren - das ist das Ziel eines neuen videoassistierten, minimal invasiven Verfahrens, das am 22. Mai 2003 erstmals in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) eingesetzt wurde.



Ein Team um Professor Dr. Georg F. W. Scheumann und Privatdozent Dr. Hueseyin Bektas aus der Abteilung Viszeral- und Transplantationschirurgie hatte die Operation erfolgreich vorgenommen. Der Patientin geht es gut. Aufgrund des notwendigen Fachwissens können bislang nur sehr wenige Kliniken in Deutschland dieses Verfahren einsetzen. Grundsätzlich müssen die Nebenschilddrüsen chirurgisch entfernt werden, wenn sie zu viel Parathormon produzieren - durch die krankhafte Überproduktion lagert sich in vielen Organen Kalk ab, es entstehen Nierensteine.



Der Vorteil der Methode: Durch den kleinen Schnitt ist das kosmetische Ergebnis deutlich besser - die Narbe also kaum sichtbar. In Zukunft kann mit dem schonenden Verfahren auch die Schilddrüse operiert werden.

Dr. Arnd Schweitzer | idw
Weitere Informationen:
http://www.mh-hannover.de

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