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Injektion gegen Frühgeburt

12.06.2003


17P reduziert Zahl der "Frühchen" und die Folgeerkrankungen der Babys



Frauen, die bereits spontane Frühgeburten hatten, tragen ein erhöhtes Risiko, wieder vor der Zeit zu entbinden. Forscher um Paul J. Meis von der haben nun in einer klinischen Studie an 463 Frauen erfolgreich die Wirkung von 17 alpha-hydroxyprogesteron caproate (17P) getestet, wie das New England Journal of Medicine in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. Alle Frauen befanden sich zwischen der 16. und 20. Schwangerschaftswoche und hatten bereits Frühgeburten hinter sich.

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310 der Probandinnen erhielten wöchentlich eine Injektion von 250mg 17P, die Kontrollgruppe mit 153 Schwangeren erhielt die gleiche Menge eines Placebos. Die Behandlung wurde bis zur Entbindung bzw. bis zur 36. Woche durchgeführt. 17P senkte das Risiko einer Geburt vor der 37. Woche signifikant. 36,3 Prozent der Schwangeren aus der Progesteron-Gruppe haben ihr Kind nach der 37. Woche entbunden, bei der Kontrollgruppe waren es 54,9 Prozent, so die Forscher. Frühgeburten vor der 35. Woche waren in der 17P-Gruppe mit 20,6 Prozent deutlich niedriger als bei der Kontrollgruppe mit 30,7 Prozent. Vor der 32. Woche entbanden aus der ersten Gruppe etwa elf, in der Placebo-Gruppe 19,6 Prozent. Auch zeigten die Neugeborenen aus der 17P-Gruppe seltener Folgeerkrankungen wie Schleimhautentzündungen des Darms oder organische Blutungen und mussten seltener mit Sauerstoff versorgt werden.

Bettina Benesch | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.wfu.edu
http://content.nejm.org

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