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Entwicklung eines bioresorbierbaren Gewebeklebers

03.06.2003


Die Stiftung Synos zur Förderung der orthopädischen Chirurgie hat dem Friedrich-Baur-Forschungsinstitut für Biomaterialien ein Forschungsvorhaben mit dem fachlichen Schwerpunkt "Entwicklung eines bioresorbierbaren Gewebeklebers auf der Basis modifizierter Polysaccharide" bewilligt.

Das Projekt wird in Kooperation mit der Chirurgischen Klinik und Polyklinik des Klinikums der Universität München (Professor Mutschler) und dem Institut für Unfallchirurgische Forschung und Biomechanik der Universität Ulm (Professor Claes) unter der Leitung von Professor Ziegler durchgeführt. Bei diesem Projekt geht es darum, einen Gewebekleber zu entwickeln, der insbesondere die Verklebung von kleinflächigen Frakturen im Gelenkbereich ermöglicht, die bisher mit herkömmlichen Osteosyntheseverfahren nur unzureichend fixiert werden können.

Die Anforderungen an einen solchen Kleber, wie die notwendige Haftfestigkeit im feuchten Milieu, die biologische Abbaubarkeit im Körper, die minimale toxikologische Wirkung und die fehlende Immunogenität und Infektiösität, sollen durch ein neues Material erfüllt werden. Hierbei werden besonders die Klebewirkung, die Degradierbarkeit in vitro sowie die Bioverträglichkeit in chemischen, zellbiologischen und biomechanischen Verfahren untersucht.

Kerstin Wodal | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-bayreuth.de

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