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Peking: Ansteckungsweg bei 60 Prozent der SARS-Patienten unbekannt

09.05.2003


Zahl neuer Fälle laut Vizedirektor des Gesundheitsamtes rückläufig



Bei bis zu 60 Prozent der neuen SARS-Patienten wissen die Gesundheitsbehörden in Peking nicht, wie sie sich angesteckt haben. "Laut vorläufigen Analysen hatten die anderen 40 bis 50 Prozent Kontakt mit Patienten und sind bereits unter Quarantäne bzw. unter medizinischer Beobachtung gewesen", zitiert der australische Nachrichtendienst ABC den Vizedirektor des Gesundheitsamtes Liang Wannian. In der 14-Mio.-Stadt ist die Zahl der Erkrankten in den vergangen zwei Wochen mit oftmals mehr als 100 am Tag stark angestiegen. Peking ist weltweit die am stärksten von SARS betroffene Stadt. Beinahe die Hälfte (2.136) aller bestätigten Erkrankungsfälle in China (4.698) werden in der Hauptstadt registriert.

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"Wir wissen nicht, wo sich 60 Prozent jener, die plötzlich im Krankenhaus auftauchen, angesteckt haben, so der Vizedirektor. Laut dem Sprecher der Stadtregierung Cai Fuchao ist es aber gelungen Ansteckungen bei Ärzten und Krankenschwestern zu senken. Liang erklärte, dass insgesamt der "steigende Trend" von SARS in der Hauptstadt effektiv unter Kontrolle sei und es Anzeichen gebe, dass die Zahl neuer Fälle sinkt. Experten betonen wiederum, dass die Krankheit den Höhepunkt noch nicht überschritten hat.

Sandra Standhartinger | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.abc.net.au

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