Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Test erkennt Darmkrebs frühzeitig

05.03.2003


Suche nach Schlüsselenzym im Tumorstoffwechsel



Die Gießener Firma ScheBo Biotech AG hat einen Test entwickelt, der Darmkrebs bereits frühzeitig erkennen soll. Der Stuhltest "Tumor M2-PK" erkennt laut Vorstands-Mitglied Ursula Scheefers-Borchel bei 85 Prozent bereits frühzeitig das Darmkrebsgeschehen. Bislang sollen nach Angaben des Unternehmens nur unspezifische Tests auf Blut im Stuhl zu etwa 30 Prozent Hinweise auf ein Darmkrebsgeschehen gegeben haben. "Der Test kommt heute, Mittwoch, in Deutschland auf den Markt. Der Markteintritt in der Schweiz und in Österreich soll in Kürze folgen", erklärt Vorstands-Mitglied Rene M. Kröger gegenüber pte.

... mehr zu:
»Darmkrebs »M2-PK


Kernstück des Tests ist ein patentiertes Verfahren zur Bestimmung von Tumor M2-PK. Tumor M2-PK ist ein entscheidendes Schlüsselenzym für die Regulation des Tumorstoffwechsels im menschlichen Körper. Mit der neuen Methode sei es bereits frühzeitig möglich, den "Aggressor" aufzuspüren und zu behandeln. Auch Vorstufen von Darmkrebs, so genannte Adenome, könnten ab einer bestimmten Größe erfasst werden. Für den Patienten stelle der Test keine Belastung dar. Er könne in jedem Labor ohne großen Aufwand durchgeführt werden.

In den westliche Industriestaaten zählen Dick- und Mastdarmkrebs zu den häufigste Tumoren. Daher eignet sich die neue Methode laut Scheefers-Borchel besonders für Vorsorgeuntersuchungen ab einem Alter von 45 Jahren und für Risikopatienten. Erfolgt eine Darmkrebs-Diagnose rechtzeitig, besteht nahezu eine 100-prozentige Heilungschance. Aus diesem Grund richten sich alle Anstrengung darauf, Krebs möglichst im Anfangsstadium zu entdecken.

Sandra Standhartinger | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.schebo.com

Weitere Berichte zu: Darmkrebs M2-PK

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Vitamin-Mangel, der Kampf gegen die Antriebslosigkeit und Nahrung für die Nerven
08.12.2016 | PhytoDoc Ltd.

nachricht Entschlüsselung von Kommunikationswegen zwischen Tumor- und Immunzellen beim Eierstockkrebs
06.12.2016 | Wilhelm Sander-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie