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Früherkennung von Demenzerkrankungen durch radiologische Diagnostik

22.01.2003


Bis zum Jahr 2010 wird aufgrund der steigenden Lebenserwartung der Bevölkerung und der soziodemographischen Alterung unserer Gesellschaft eine deutliche Zunahme der Zahl von dementen Patienten auf etwa 1,5 Millionen erwartet.



Kaum ein Bereich der Medizin findet derzeit eine so starke Aufmerksamkeit wie das Gebiet der Demenz.



Das Institut für Klinische Radiologie des Klinikums der Universität München und das Memorial-Sloan-Kettering Cancer Center veranstalten vom 30. Januar bis zum 01. Februar 2003 in Garmisch-Partenkirchen das 10. Internationale Magnetresonanztomographie Symposium. Dieser Kongress gehört zu den größten Fachkongressen zu dieser Thematik in ganz Europa. Dabei stehen zwei Themen von besonderer gesundheitspolitischer Bedeutung im Vordergrund:

Bis zum Jahr 2010 wird aufgrund der steigenden Lebenserwartung der Bevölkerung und der soziodemographischen Alterung unserer Gesellschaft eine deutliche Zunahme der Zahl von dementen Patienten auf ca. 1,5 Millionen erwartet. Kaum ein Bereich der Medizin findet derzeit eine so starke Aufmerksamkeit wie das Gebiet der Demenz. So werden derzeit etwa 30 neue Medikamente zur Behandlung von Demenzerkrankungen entwickelt, deren finanzielles Investitionsvolumen das der Entwicklung kardiovaskulärer Medikamente gegen Herzinfarkt, Bluthochdruck und Schlaganfall übersteigt. Welche Rolle spielt die radiologische Bildgebung bei der Diagnose dementieller Erkrankungen? Wir zeigen Ihnen anhand von Schnittbildern die neuesten Techniken, wie zum Beispiel Hirnschwund früh erkannt werden kann.

Nach wie vor kommt der Diagnose von Erkrankungen des Herzens und des Gefäßsystems eine enorme gesundheitspolitische Bedeutung zu. NeueVerfahren der Magnetresonanztomographie (MRT) gestalten die Darstellung des gesamten Gefäßsystems in einem Untersuchungsgang - von den Hirngefäßen bis zu denen des Unterschenkels und des Fußes. Wie erkennt man Arteriosklerose aller Gefäßprovinzen, um erstmals die gefährlichen Folgen der Arteriosklerose - Herzinfarkt, Schlaganfall, Nieren-versagen und die Durchblutungsstörung der Beine gleichzeitig und ohne eingreifende oder gefährliche Maßnahmen frühzeitig zu erkennen?

Als Ansprechpartner stehen Ihnen zur Verfügung: Professor Dr. Maximilian Reiser (Direktor des Instituts für Klinische Radiologie), PD Dr. Stefan Schönberg (Oberarzt, Leiter des Funktionsbereichs Magnetresonanztomographie) und PD Dr. Harald Hampel (Oberarzt Psychiatrische Klinik).

S. Nicole Bongard | idw
Weitere Informationen:
http://www.MR2003.org

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