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Verbesserte Sicherheitsstandards für Blutkonserven

19.12.2002


Ab 2005 sollen in der Europäischen Union einheitliche und strenge Sicherheitsstandards für Blutspenden gelten. Heute, Mittwoch, hat das Europaparlament in dritter und abschließender Lesung eine entsprechende Richtlinie verabschiedet.



Die Prüfung von Blutspenden darf nur durch medizinisches oder biowissenschaftliches Fachpersonal mit einschlägiger Berufserfahrung geschehen. Die Frage der Verantwortung war bis dato nicht eindeutig geklärt.

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Darüber hinaus führt die Gemeinschaft ein System ein, mit dem Zwischenfälle und unerwünschte Reaktionen während des Transfusionsprozesses erfasst werden. Durch dieses System sollen Blutkonserven vom "Spender bis zum Empfänger" rückverfolgbar werden. Die Richtlinie regelt zusätzlich die Eignungsprüfung der Spender, die Zulassung und Ausstattung der Einrichtungen der Transfusionsmedizin, die Qualifikation und Fortbildung des ärztlichen, technischen und Pflegepersonals sowie die Überprüfungs- und Inspektionsmechanismen der Einrichtungen. Zudem sieht die Richtlinie einheitliche Standards für die Gewinnung, das Testen, die Lagerung und die Verteilung von menschlichen Blut- und Blutbestandteilen vor.

Sandra Standhartinger | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.europarl.eu.int

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