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Auf der Suche nach erblichen Ursachen der Neurodermitis

25.10.2000


Die Behandlung von Kindern mit Neurodermitis ist nach wie vor unbefriedigend. Das Leiden ist für die Betroffenen selbst aber auch für die gesamte Familie meist eine erhebliche Belastung. Die Ursache der Erkrankung, die sich in unterschiedlich starken Symptomen auswirkt, ist bisher unbekannt, vermutet wird aber eine erbliche (genetische) Mitbeteiligung. Zur Klärung der Ursache(n) ist im vergangenen Frühjahr (1999) an der Charité als Teil einer europaweiten Studie eine Untersuchung an 71 Familien mit an Neurodermitis leidenden Kindern durchgeführt worden. Die Ergebnisse sind so vielversprechend (wenngleich noch nicht veröffentlicht und daher auch hier nicht mitzuteilen), dass nunmehr eine zweite Teilstudie angeschlossen werden soll, die, wie die erste, vom Bundesministeriumfür Bildung und Forschung gefördert wird. Dafür sucht die "Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie/Immunologie" der Charité ab sofort weitere 150 Familien, in denen mindestens zwei Kinder mit Neurodermitis leben, deren Krankheit schon vor dem 2. Geburtstag ausgebrochen ist. Wie alt die "Kinder" heute sind, ist dabei unerheblich. Die Familie müsste bereit sein, sich einem Bluttest zu unterziehen. Gleichzeitig erhält sie die kostenlose Möglichkeit, sich auf Allergie gegen Pollen, Gräser, Milben, Haustiere und Nahrungsmittel testen zu lassen. Der Zeitaufwand wird auf kaum länger als eine halbe Stunde geschätzt und die Kosten für die Anreise aus dem Umland werden erstattet.

Interessenten werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (030) 9406-3532 oder (030)9406-3241 zu melden oder per fax (030) 9406-3147 mit der Klinik Kontakt aufzunehmen.

Silvia Schattenfroh

____________________________________________________________

Charité
Medizinische Fakultät der

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Humboldt Universität zu Berlin

Dekanat
Pressereferat-Forschung
Dr. med. Silvia Schattenfroh


Augustenburger Platz 1
13353 Berlin

FON: (030) 450-70 400
FAX: (030) 450-70-940

E-Mail: silvia.schattenfroh@charite.de

Dr. med. Silvia Schattenfroh | idw

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